Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Hannover: In der City brummt es auch nach dem Fest
Hannover Meine Stadt Hannover: In der City brummt es auch nach dem Fest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:16 30.12.2017
SHOPPING: In der Ernst-August-Galerie boomte das Gutschein- geschäft.   Quelle: Fotos: Heusel
Hannover

 Das Schenken hört nicht auf: Am ersten Verkaufstag nach den Feiertagen brummte es am Mittwoch in der City. Noch keine Megastaus an den Kassen, doch die Händler sind zufrieden.

„Nach drei Feiertagen wollen die Kunden wieder raus gehen“, so Hans Walaschek, Geschäftsführer vom Kaufhof am Ernst-August-Platz. „Das ging früh morgens los und steigerte sich kontinuierlich.“ Wobei immer weniger umgetauscht werde. „Die Leute kaufen heute von vorneherein bewusster.“ Oder setzen auf Gutscheine.

Davon hatten Lara (8) und Luis (4) von der Oma einige bekommen, weshalb sie mit ihren Eltern Nadine und Mark Labertz aus Hildesheim angereist sind, um sie schnell einzulösen. „Wir haben Barbie- und Playmobilsachen besorgt, einen Tut-Tut-Babyflitzer und eine Puppe“, berichtet die Mutter.

Die Hannoveraner strömen auch nach Weihnachten in die Innenstadt. Die Menschen tauschen Geschenke um und lösen Gutscheine ein.

Spielwaren waren am Mittwoch generell ein Renner in den Kaufhäusern. „Aber auch Uhren, Schmuck und Parfümerie“, so Kaufhof-Chef Walaschek. „Und in Vorbereitung auf den Jahreswechsel Haushaltswaren wie Raclette und Fondue.“ Auch bei Karstadt sei das Geschäft sehr gut angelaufen, betont Geschäftsführer Eckhard Schroeder „Die Kauflust ist da.“ Gerade im Bereich Mode sei ja schon vieles reduziert, da gebe es das eine oder andere Schnäppchen.

Wovon auch Elke Bruns-Höhne und ihr Mann Detlef profitierten. Die beiden hatten eigentlich nur ihre Tochter in die Stadt bringen wollen, sich dann aber zu einem Bummel entschlossen. „Dabei haben wir dann unsere Weihnachtsgeschenke noch um zwei traumhafte Wintermäntel ergänzt“, erzählt die Lehrerin.

Überraschende Weihnachtsgeschenke setzten Iris und Hauke Kaack leicht in Zugzwang, weshalb sie etwas „Badegedöns“ für ihre Nichten und andere Verwandte in der Ernst-August-Galerie einkauften. Auch Tochter Tulea (9) musste ganz dringend etwas für ihre Freundin besorgen, die ihr unerwartet eine handbemalte Dose und einen Freundschaftsbrief geschenkt hat. „Ich suche zwei Tassen, die ineinandergreifen“, erklärt sie. Auch ein schönes Freundschaftssymbol.

Für Gerd Ketelhake, Tochter Celin (15) und Sohn Johann (5) war der Gabentisch Heiligabend noch etwas spärlich gedeckt. Ketelhake baut Windräder in der Türkei und kommt nur im Urlaub nach Hannover. „Wir sind erst am 22. angekommen und hatten nicht viel Zeit“, sagt er. Das wird nun nachgeholt. Etwa mit dem Spiel „Deutschland-Reise“, damit „die Kinder mal etwas von dem Land kennen lernen.“

Von Andreas Krasselt

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!