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Meine Stadt Hannover: Hohe Schäden durch Blitzeinschläge
Hannover Meine Stadt Hannover: Hohe Schäden durch Blitzeinschläge
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21:22 06.06.2016
In diesen Dachstuhl eines Bahngebäudes schlug der Blitz ein. Niemand wurde verletzt. Quelle: Elsner
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Hannover

Fischerhof 24

Um 16:43 Uhr erhielt die Regionsleitstelle zunächst die Meldung über einen Dachstuhlbrand nach einem Blitzeinschlag in der Straße Fischerhof 24. Flammen sollten aus dem Dach schlagen. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug in Marsch gesetzt.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bestätigte sich die erste Meldung. Flammen schlugen aus dem Dachstuhl eines viergeschossigen von der DB-AG als Sozialgebäude genutzten Hauses. Umgehend drangen zwei Trupps unter Atemschutz zur Personensuche sowie Brandbekämpfung in das Gebäude ein. Parallel begannen die Brandschützer das Feuer über zwei Drehleitern mit so genannten Wenderohren zu bekämpfen. Die Personensuche ergab, dass sich keine Menschen im Gebäude aufhielten. Der direkte Innenangriff im Dachbereich musste aufgrund einstürzender Dachteile zunächst unterbrochen werden.

Der Außenangriff über die beiden Drehleitern zeigte schnell Wirkung, so dass bereits um 17:20 „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Im weiteren Verlauf nahmen die Einsatzkräfte Teile der Dachhaut auf, um an Glutnester zu gelangen. Zudem schaltete eine Fachfirma das Gebäude stromlos. Aufgrund der akuten Einsturzgefahr wurde das Haus für Personen komplett gesperrt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann aktuell nicht beziffert werden, ist jedoch als erheblich zu bezeichnen.

Badenstedter Straße 28
Bereits 20 Minuten nach dem Alarm am Bahnhof Fischerhof ging die zweite Meldung über einen Blitzeinschlag in der Regionsleitstelle ein. Ein Schornstein eines Mehrfamilienhauses in der Badenstedter Straße 28 sei getroffen worden, ein Brand sei jedoch nicht erkennbar, hieß es. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2 sowie die Freiwillige Feuerwehr Linden und einen Rettungswagen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lagen Teile eines Schornsteines sowie Dachziegel auf der Straße und im Hinterhof des betroffenen fünfgeschossigen Mehrfamilieneckhauses. Die weitere Erkundung ergab, dass zudem Teile des Schornsteinkopfes durch das Dach in den Dachboden gestürzt waren und weitere lose Stein- und Dachziegelbrocken auf dem Dach selbst sowie in einem Schneefanggitter lagen. Zudem hatte der Blitz einen Dachbalken regelrecht zerrissen. Ein Folgebrand war glücklicherweise nicht entstanden.
Aufgrund der Gefahr des Abrutschens weiterer loser Trümmer begann die Feuerwehr die diese vom Dach zu entfernen. Da etliche Teile weder von einer Drehleiter aus noch aus einem Fenster heraus erreichbar waren, forderte der Einsatzleiter die Teleskopmastbühne 54 (max. Einsatzhöhe 54 Meter) der Feuer- und Rettungswache 5 nach. Aus deren Korb gelang es dann, auch die letzten losen Gesteins- und Dachziegeltrümmer vom Dach zu entfernen und somit die hiervon für die Hausbewohner ausgehende Gefahr zu beseitigen. An der Elektrik des Gebäudes entstand nur geringer Schaden. Zwei Glühlampen und ein Telefon wurden zerstört. Im Gegensatz dazu entstand am Dach ein erheblicher Sachschaden, dessen Höhe nicht beziffert werden kann. Verletzt wurde niemand.
Eingesetzt waren hier insgesamt 32 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen.

Mehr Infos zum Thema Blitzeinschläge bei kachelmannwetter.com

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