Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Hannover: Hannover plant mobile Zukunft
Hannover Meine Stadt Hannover: Hannover plant mobile Zukunft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 07.01.2016
Anzeige
Hannover

Das Konzept dazu hat im Auftrag der Stadt das hannoversche Verkehrsplanungsbüro SHP entwickelt. Aus Sicht von Stadtbaurat Uwe Bodemann würde „dessen erfolgreiche Umsetzung Hannover in eine führende Position unter den Städten mit einer Ausrichtung als ,smart city‘ der Zukunft bringen“.

Erfolgen soll dies in drei Schritten, bei denen zunächst die Inbetriebnahme des neuen Rechners im Mittelpunkt steht. Swarco programmiert dazu derzeit noch speziell auf Hannover zugeschnittene Software, ehe ab Mitte 2016 der Hauptrechner sowie acht kleinere Gebietsrechner installiert werden sollen. Der Probebetrieb soll Ende 2016 beginnen. Allerdings wird zur Sicherheit zunächst noch der alte Rechner parallel mitlaufen, ehe das System im Frühjahr 2017 komplett auf den neuen Rechner umgestellt werden soll.

Mit zwei Millionen Euro hat die Stadt die Kosten für diesen kalkuliert. Wie hoch diese am Ende tatsächlich ausfallen werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. „Es ist aber wahrscheinlich, dass sie darunter liegen werden“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos.

Insgesamt hat die Stadt für die erste Stufe der Neuorganisation ihres Verkehrsmanagementsystems bis zu drei Millionen Euro eingeplant. Die Umsetzung soll 2018 abgeschlossen werden und beinhaltet neben der Inbetriebnahme des neuen Rechners auch die Installation von jeweils rund 20 Kameras und Detektoren, die zur Erfassung der Verkehrslage notwendig sind. Ebenfalls in der ersten Stufe vorgesehen ist die Aufstellung von digitalen Info-Tafeln entlang des Cityrings sowie im Bereich der HDI-Arena.

Im Rahmen der zweiten Stufe, die in den Jahren 2019 und 2020 umgesetzt werden soll und ebenfalls bis zu drei Millionen Euro kosten wird, will die Stadt stärker lenkend in den Verkehr eingreifen und zudem exaktere Verkehrswarnmeldungen mit genauen GPS-Koordinaten herausgeben, die auch über das Smartphone empfangen werden können. Zudem sollen die Bürger auf diesem Wege auch Empfehlungen für die Wahl der optimalen Verkehrsmittelmischung bekommen.

Noch deutlich umfangreicher ist die dritte Stufe. Sie soll bis 2025 umgesetzt werden und pro Jahr 1,5 Millionen Euro kosten. Ziel ist eine vernetzte Stadt, bei der der Verkehr nicht nur zentral gesteuert wird, sondern die Autos auch untereinander kommunizieren und selbst Informationen an die Verkehrsmanagementzentrale liefern.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige