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Meine Stadt Hannover: Günstig abgezapft - die Tank-Tipps
Hannover Meine Stadt Hannover: Günstig abgezapft - die Tank-Tipps
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00:18 21.12.2015
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Hannover

Da sind sich Bundeskartellamt, die Autofahrerlobby ADAC und das Forschungsinstitut RWI einig: zwischen 18 und 20 Uhr sind die Spritpreise am günstigsten. „Wer am frühen Abend tankt, schont den Geldbeutel“, sagt Thomas Mohr vom ADAC in Hannover. RWI hat das im Jahr 2014 festgestellt, indem es Daten von Ende Mai bis Anfang Juli ausgewertet hat, der ADAC schon im Jahr 2013 für September und Oktober. Das Bundeskartellamt hat nun seine Erkenntnis für die Zeit von Dezember 2014 bis Mai 2015 mitgeteilt - und kommt außerdem zu folgenden Schlüssen:

Wer an der günstigsten Tankstelle der Stadt zur günstigsten Zeit tankt, spart im Schnitt 15 bis 20 Cent pro Liter. Wer an irgendeiner Tankstelle der Stadt die günstigste Zeit abwartet, tankt im Schnitt etwa zehn Cent je Liter günstiger.

Außerdem haben die Kartellwächter beobachtet, dass seit dem Sommer an vielen Tankstellen die Preise nicht Schritt für Schritt im Tageslauf fallen, sondern sie häufig vormittags fallen, um dann verbreitet mittags wieder um etwa drei Cent angehoben zu werden, um danach wieder bis zum Abend zu fallen. Und anders als in den Vorjahren habe es in diesem Jahr zu Ostern und Pfingsten kein erhöhtes Preisniveau gegeben.

Der ADAC hat in seiner Analyse laut Mohr festgestellt, dass Aral und Shell bereits um 20 Uhr die Preise wieder erhöhen, währen „man bei Total und vor allem Jet noch länger günstig tanken kann“. Dort steigen die Preise erst ab 22 Uhr. Die größten Sprünge waren bei Shell zu finden: zwischen Tages-Minimum und Höchstwert lagen bei Benzin 14 Cent, bei Esso 13 Cent - bei Jet betrug dieser Unterschied 8,8 Cent. Über den Tag gesehen, liege der Shell-Mittelpreis für Benzin um gut fünf Cent über dem von Jet, Aral knapp dahinter. Gründe dafür sind laut ADAC auch die Zahl und Lage der Tankstellen. In Städten herrsche mehr Wettbewerb, sei das Preisniveau meist niedriger - und hier finden sich eher Jet-Tankstellen als auf dem Lande - und so liegen Shell & Co. in der City nur einen Cent über den Jet-Preisen.

Und das Gefühl, es wird häufiger am Preis gedreht? Mohr: „Die Dynamik ist etwas gewachsen. So wird der Markt nun eher durch die täglichen Preisschwankungen als durch die wöchentlichen Schwankungen bestimmt. Es kommt also eher auf die Uhrzeit und weniger auf den Wochentag an!“

Für die Feiertage erwartet Mohr eine „geringe Verteuerung“, allerdings nicht in der Höhe vergangener Jahre. An Heiligabend aber, wenn nur wenige Tankstellen auf haben, sinkt der Konkurrenzdruck - dann dürften die Preise anziehen.

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