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Meine Stadt Hannover: Viel Alarm bei der Feuerwehr
Hannover Meine Stadt Hannover: Viel Alarm bei der Feuerwehr
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17:05 20.03.2019
Nur eine Übung: Die Feuerwache 2 zeigt den drei Schulklassen, wie ein Autofahrer nach einem schweren Verkehrsunfall gerettet wird. Quelle: Wilde
Hannover

Mit Blaulicht und Martinshorn kamen sie an den Einsatzort – eine Person war in ihrem Auto eingeklemmt, es musste schnell gehen. Trage, Notfallrucksack und hydraulisches Gerät wurden aus den Fahrzeugen des Löschzuges 2 geholt und routiniert eingesetzt.

So schnell wird ein Auto zum Cabrio

Das alles war gestern zum Glück nur gespielt. In der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken zeigte das Team den Schülern der 4d der GS Pestalozzistraße, der 4a aus Groß Munzel und der 4b der GS Kestnerstraße, wie ein solcher Einsatz abläuft. Ein Feuerwehrmann entfernte mithilfe eines Federkörners die Scheiben, dann kam die große Rettungsschere zum Einsatz. Türen weg, Dach ab „Guck mal, jetzt ist es ein Cabrio“, bemerkte einer der Schüler.

Drei Grundschulklassen zu Besuch bei der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken.

„Wir haben 365 Fahrzeuge und 90 000 Einsätze im Jahr“, erzählte Feuerwehrchef Claus Lange bei der Schüler-Pressekonferenz. „Wie viel kostet das teuerste Auto?“, fragte Sawsn (10). „1,3 Millionen Euro“, so Lange. Da blieb einigen Schülern glatt die Spucke weg.

Rund 1500 Feuerwehrmänner gibt es Hannover und der Region

Jinan (9) wollte wissen, ob Feuerwehrleute ihren Beruf lieben. Jörg Segreff, Leiter der Feuerwehrschulen, antwortete: „Ja, sehr. Wir sind eine ganz tolle Truppe und lernen sehr viel voneinander.“ Allein in Stöcken sind 130 Beamte im Einsatz, fand Owen (10) heraus. In Hannover und der Region sind es mit der Freiwilligen Feuerwehr 1500.

Und was ist, wenn mal jemand stirbt?“, fragte Max (9). Marina Scholze, Leiterin der Wache 2 machte klar: „Das ist ganz schlimm und passiert leider. Aber viel öfter können wir helfen und Leben retten.“ Dafür muss die Feuerwehr zügig am Einsatzort sein. „Maximal 9,5 Minuten darf es vom Anruf bist zum Notfallort dauern“, erklärte Lange, der auch beim schwersten Zugunglück Deutschlands als einer der ersten an der Unglückstelle war. Bei der ICE-Katastrophe von Eschede starben vor 21 Jahren 101 Menschen, „ich war drei Tage dort und möchte so was schlimmes niemals wieder erleben.“

Die Drehleiter bietet einen spannenden Ausblick

Das es bei der Feuerwehr auch mal hoch hinaus geht, erlebten zwölf mutige Schüler am Ende des eindrucksvollen Vormittages. Oberbrandmeister Daniel Henke fuhr mit ihnen im Korb der imposanten Drehleiter mehr als 15 Meter hoch, die Kids fanden das „suuuper“

Von Cecelia Spohn

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