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Meine Stadt Hannover: Grundschule Gartenheimstraße geht mit Antenne Niedersachsen auf Sendung
Hannover Meine Stadt Hannover: Grundschule Gartenheimstraße geht mit Antenne Niedersachsen auf Sendung
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00:16 12.03.2017
Schüler der Klasse 4c schauen Verkehrskai ganz genau über die Schulter.   Quelle: Wilde
Hannover

 Manche Sachen will man gar nicht so genau wissen. Auch Radiomoderatoren müssen auf Toilette gehen, aber was passiert, wenn gerade die Sendung läuft, fragt Nachwuchsreporterin Dilwin (9). „Ich weiß ja manchmal nicht wie lange das Geschäft dauert. Also lassen wir entweder länger Musik laufen oder Kollegen springen kurz ein“, antwortet Moin-Show Moderator Tom Meyer von Hitradio Antenne – alle Kinder müssen lachen.

Die 4c der Grundschule Gartenheimstraße ist zu Gast bei einem der größten Radiosender Niedersachsens und darf sogar selbst ein bisschen Radio machen.

Die Schüler der Klasse 4 c der Gartenheimstraße in Bothfeld besuchen Antenne Niedersachsen.

Moderatorin Kaya Laß zeigt den Schülern ihr Studio. Mehr als zehn Bildschirme, und die Mischpulte von denen Musik für bis zu einer halbe Million Hörer gesteuert wird. „Wer will auf den Knopf für die Musik drücken?“, fragt Laß. Alle möchten – am Ende starten jeweils fünf Kinder das nächste Lied.

Kontrastprogramm bei Verkehrs-Kai: „Ein Falschfahrer auf der B6. Der ist aber nicht doof, sondern hat sich nur geirrt. Gefährlich ist das trotzdem.“ Er zeigt den Kindern seinen Arbeitsplatz und gibt nebenbei professionell die Meldungen von den Straßen raus. „Der hat ja nicht einmal Ähh gesagt“, staunt einer der Schüler.

In der Pressekonferenz will Jebril (9) wissen, wie lange Verkehrs-Kai schon moderiert. „Seit 1993. Damals habe ich immer die Nachtschicht gemacht, weil ich dann mein dreckiges Geschirr in der Spülmaschine von Antenne waschen konnte.“

William (9) fragt, was Tom Meyer am Radio begeistert. „Morgens bin ich oft der Erste, dem die Menschen zuhören – noch bevor sie mit ihrer Familie gesprochen haben.“ Allerdings sind ihnen auch schonmal peinlich Sachen passiert. „Manchmal kann man Namen nicht aussprechen oder verwechselt Städte. Das passiert schonmal“, erzählt Verkehrs-Kai. „Und woher kommt der Name des Senders?“ fragt Ramona (9). „Wir wollten nicht auch Radio heißen, wie alle anderen“, antwortet Meyer. Marek (10) fragt, wie sie es schaffen, dass das Radio immer läuft. „Wir arbeiten in Schichten“, erklärt ihm der Moin-Show Moderator. „Ich finde es zum Beispiel gar nicht so schlimm um halb vier morgens aufzustehen.“ Klassenlehrerin Nina Schulz will noch wissen, wie Moderatoren zum Radio kommen. „Unbedingt gut in der Schule sein!“ schießt es aus Verkehrs-Kai raus. Grinsend ergänzt Meyer noch: „Bei den kleinen Radiosendern kann man zu Anfang gut üben.“

Ein zweites Standbein für die Lehrerin? Eher nicht. Aber die Schüler waren begeistert von den Radiomachern.

Von Jan Heemann

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