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Meine Stadt Hannover: Gilde erobert die Altstadt zurück
Hannover Meine Stadt Hannover: Gilde erobert die Altstadt zurück
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00:20 19.04.2018
Quelle: Dröse
Hannover

Mit dem Broyhan Haus ist darunter sogar ein Lokal, das über 30 Jahre Einbecker ausschenkte, und das quasi die Wiege der Gilde ist: Cord Broyhan hat dort in der Altstadt zwar nie Bier hergestellt, sondern in Stöcken. Gleichwohl gilt der Braumeister als der Erfinder des Gilde-Bieres.

Gilde im Broyhanhaus -für Holger Bock, Chef der Gilde-Vertriebsgesellschaft, logischerweise ein Grund zur Freude. „Das ist ein absoluter Erfolg für uns. Wir waren da schon lamnge dran.“ Offiziell zum 1.April erfolgte der Wechsel, nach außen sichtbar ist dies aber erst seit ein paar Tagen. „Historisch passt es, dass die Gilde bei uns wieder ausgeschenkt wird“, sagt Gastronom Fritz Budde, der dem Broyhanhaus inzwischen als Berater zur Seite steht, nicht mehr als Betreiber. Trotz guter Zusammenarbeit mit der Einbecker, habe man sich zum Wechsel entschieden – der „hannöverschen Brautradion zu Liebe“, so Budde.

Dieser fühlt sich auch Feyzi Ekinci vom Altstadt-Griechen Aresto am Hohen Ufer. Verpflichtet. Von Becks (AbInBev) wechselte er jetzt ebenfalls zur Gilde. „Wir hatten früher schon Gilde. Die Gilde ist ein regionale Bier und gutes Produkt, dem wir uns nach dem Besitzer-Wechsel wieder mehr verbunden fühlen“, so Ekinci. Der Gastronom hat nicht nur die Biermarke gewechselt, er hat sich vor kurzem auch vergrößert – und den Nachbarn „Bei Mario“ übernommen. Im März hatte Dagmar Sorentino, die Witwe von Namensgeber und Gründer Mario Sorentino, das Lokal an Feyzi Ekinci übergeben. Der hat inzwischen die Karte überarbeitet mit Schwerpunkt mediterraner Küche, will das Restaurant bis Ende des Jahres aber so belassen.

Dann aber wird kernsaniert und komplett umgebaut. „Es gibt eine einheitliche Front zwischen den Lokalen, die ansonsten aber eigenständig bleiben“, so Ekinci. Betreiber des neuen Lokals, dessen Name Feyzi Ekinci nicht verraten möchte, ist sein Bruder Camal Can, der bereits das „Anesis“ in der Oststadt und das „Aresto“ betreibt. Denn Feyzi Ekinci ist im „Aresto“ inzwischen so etwas wie der Manager, wie er sagt.
Und für 96-Fans nicht unerheblich ist der dritte Wechsel zur Gilde im Altstadt Treff von Angeli Ribic. Die Wirtin hatte bislang das Hasseröder von AbInbev am Hahn, setzt jetzt aber ebenfalls auf die Gilde. „Das war ein logischer Schritt, da wir ja das Stadionbier sind“, sagt Holger Bock. Ins Altstadt Treff gehen 96-Ultras.

von Andreas Voigt

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