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Meine Stadt Hannover: Geisterstation mit jugendlichen Sportlern beleben?
Hannover Meine Stadt Hannover: Geisterstation mit jugendlichen Sportlern beleben?
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18:08 25.09.2017
UNGENUTZT: In der Vergangenheit scheiterten Anläufe, die Geisterstation mit Leben zu füllen, an der ungeklärten D-Linien-Führung.  Quelle: Foto: Wilde
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HANNOVER

Sie liegt seit 37 Jahren verlassen unterm Raschplatz – die Geisterstation. Ursprünglich sollten hier U-Bahnen Richtung Steintor und Marienstraße rollen, doch das ist seit dem oberirdischen Ausbau der D-Linie endgültig vom Tisch.

Jetzt hat die Ampelkoalition im Rat eine neue Idee für die Nutzung ins Gespräch gebracht: Man könnte dort doch ein Bewegungszentrum für Jugendgruppen aus der Trendsportszene wie BMX-Fahrer, Skater oder Parcours-Läufer aufbauen. Die Verwaltung solle mit der Infrastrukturgesellschaft als Eigentümerin die Chancen für ein solches Projekt ausloten. Ein entsprechender Antrag wurde am Montag im Jugendhilfeausschuss einstimmig angenommen. Lars Pohl von der CDU warnte allerdings vor erheblichen Investitionskosten: „Da muss man überlegen, ob das Geld nicht an anderen Stellen dringender gebraucht wird.“ Zugestimmt haben er und seine Fraktion dennoch: „Gegen Prüfungen kann man ja nichts haben.“

Von Andreas Krasselt

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