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HISTORISCHES Tor: Der Nachbau steht am Beginn der Herrenhäuser Allee nahe dem Königsworther Platz.

HISTORISCHES Tor: Der Nachbau steht am Beginn der Herrenhäuser Allee nahe dem Königsworther Platz.
 © Foto: Wallmüller

Herrenhausen

Hannover: Garten-Pläne kommen an

Die Stadt sagt: „Schon konkrete Gespräche.“ SPD und CDU unterstützen die Pläne.

Hannover.  Eine „Gärtenmeile“ entlang der Nienburger Straße bis zur Herrenhäuser Straße mit Kunst-Elementen von Niki de Saint Phalle an den Trogwänden der Stadtbahngleise, Skulpturen und einem stilisierten Eingangstor über die Nienburger Straße hinweg: Die Ideen des Vereins „Freunde der Herrenhäuser Gärten“, das barocke Gartenensemble besser im Stadtbild Hannovers sichtbar zu machen, finden breiten Anklang.

„Wir sind für die Ideen aufgeschlossen und freuen uns über diese kreativen Anregungen“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Man sei sogar schon konkret in Gesprächen mit Verein, Region, Üstra sowie Universität über die Umsetzung und ziehe „mit allen Beteiligten an einem Strang“.

Bei der Infra-Strukturgesellschaft, die für die Üstra die Bahnanlagen baut und unterhält, hieß es, man diskutiere über alles gern, was zur Verschönerung Hannovers beiträgt. „Eine Hervorhebung der Gärten ist uns willkommen, aber bei näherer Betrachtung müssen wir schauen, was davon zielführend ist“, so Geschäftsführer Stefan Harke. Dazu zähle er etwa die Bemalung der Innenseite der Trogwände: „Dass Leute sich auf unsere Gleisanlagen zubewegen, um etwa Fotos von dieser Bemalung zu machen, können wir nicht begrüßen.“ Sein Vorschlag: die Außenwand der U-Bahn-Ausfahrt hin zur Nienburger Straße zu bemalen: „Das kann ich mir vorstellen.“

Zustimmung kommt auch von der Leibniz-Uni, quasi einziger Anrainer der Herrenhäuser Gärten mit Welfenschloss und Welfengarten. „Das sind sehr schöne Ideen. Das haben wir in den Gesprächen mit allen Beteiligten auch so gesagt“, so eine Uni-Sprecherin.

Im politischen Raum finden die Vorschläge ebenfalls Anklang. Die SPD-Fraktionschefin Christine Kastning sagt: „Wir begrüßen jede Idee, die von Stadtplanern kommt. Und wir gehen davon aus, dass die Stadt das genauso sieht.“ Die Gärten im Stadtbild in Szene zu setzen, könne sie sich vorstellen.

Jens Michael Emmelmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, sagte, man wolle die Pläne positiv begleiten. Er schlägt vor, dass Sepp Heckmann als Vorsitzender des Vereins seine Vorschläge dem OB-Ausschuss vorträgt. „Die Stadt sollte mutig sein und die Vorschläge angehen“, so Emmelmann.

Von Andreas Voigt


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