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Meine Stadt Hannover: Freifunk schafft Wlan-Fakten
Hannover Meine Stadt Hannover: Freifunk schafft Wlan-Fakten
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00:16 19.12.2015
Quelle: Stratenschulte/dpa
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Hannover

Das Ziel der Initiative ist, irgendwann überall freies WLAN für jeden anzubieten. Das hat auch schon in Flüchtlingsheimen in der Stadt funktioniert – inzwischen zieht die Stadt in den Einrichtungen in Kooperation mit „htp“ selbst Netze auf. „Die hatten wir auch angefragt, sie wollten aber nicht mit uns arbeiten“, sagt Carsten Wiemann, Vorsitzender von Freifunk Hannover

Generell sei die Zusammenarbeit mit Behörden und Firmen in Hannover komplexer als in anderen Städten: „Es gibt viele Beispiele von Orten, in denen Freifunk mit der Verwaltung zusammenarbeitet. Das hat für die Verantwortlichen den Vorteil, dass es günstig ist und schnell umzusetzen.“ In Hannover habe niemand Interesse an Kooperationen, laut Wiemann sei die Üstra nicht einmal bereit, Strom vom Tickethäuschen auf dem Ernst-August-Platz abzugeben.

Der Nahverkehrsanbieter plant selbst WLAN, ist aber laut Sprecher Udo Iwannek noch in einer frühen Phase: „Angedacht sind zuerst oberirdische, stark frequentierte Plätze.“ Wiemann von Freifunk ist „verärgert, dass auf Gesprächsangebote bisher nicht eingegangen wurde. Die angedachten Orte für das Projekt wie Bahnhofstraße und Kröpcke werden bereits von uns versorgt.“ Eine schnelle Lösung wäre „mit Freifunk möglich“. Mehr Erfolg hatte man am Pavillon, dort sind zwei Router auf dem Dach, noch diese Woche wird ein Flüchtlingsheim in Wunstorf versorgt.

Dass die Router an die Kröpcke-Uhr dürfen, ist schnell erklärt: Sie sind laut Wiemann Teil des aktuellen Kunstprojekts in der Uhr.

Die Stadt ist derweil weiter noch in den Planungen. Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette hat laut Stadtsprecher Dennis Dix die Interessierten an einen Tisch geholt. „Die Gespräche laufen, einen aktuellen Stand gibt es noch nicht“, erklärte er gestern auf NP-Anfrage.

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