Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Hannover: Flüchtlinge in die IBM Zentrale?
Hannover Meine Stadt Hannover: Flüchtlinge in die IBM Zentrale?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:38 17.12.2015
VORBEI: Der Hotelbetrieb im Maritim wird eingestellt, in das Gebäude sollen Flüchtlinge einziehen. Quelle: Dröse
Anzeige
Hannover

Bisher hat die Stadt 4000 Flüchtlinge untergebracht. Sie rechnet mit bis zu 3000 weiteren im kommenden Jahr. Deshalb der neueste Plan: Die Unterbringung von Flüchtlingen in der IBM-Zentrale in Bemerode, die Stadt möchte dort zwei Gebäudeteile für sieben Jahre mieten. Es könnten dann bis zu 900 Flüchtlinge untergebracht werden. Die Kosten für die Miete würden sich für den Zeitraum auf 17 Millionen Euro belaufen. Entschieden ist noch nichts, die Politik hat noch Beratungsbedarf.

Dagegen gab es eine Einigung mit dem Investor im Fall des Maritim Hotel, das heute seinen offiziell letzten Tag begeht. Es können dort bis zu 550 Flüchtlinge zeitweise einziehen. Der Durchbruch kam so kurzfristig, dass der Verwaltungsausschuss sich mit den Drucksachen gut eine Stunde beschäftigt hat.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mitten unter "Star Wars"-Fans: Nirgendwo ist mehr Hingabe und Leidenschaft zu finden als hier. Zehn Jahre hatten die Anhänger der Sternenkriege auf eine Fortsetzung gewartet. Um 0.01 Uhr startete der siebte "Star Wars"-Film in den deutschen Kinos.

17.12.2015

Worte wie „Hütchenspielertrick“ oder „Nebelkerze“. Eine CDU-Fraktion, die aus Protest wegen eines kurzfristigen rot-grünen Änderungsantrags an der Abstimmung nicht teilnimmt, und Zuhörer, die bei Wortbeiträgen der Opposition klatschen: Die Diskussion um die Steintor-Bebauung in der gemeinsamen Sitzung von Umwelt- und Bauausschuss führte Rot-Grün vor Augen, dass sein Bauprojekt das Zeug dazu hat, zu einem zentralen Thema im Kommunalwahlkampf 2016 zu werden.

19.12.2015

Hebammen sind unverzichtbar. Das beteuern immer wieder Gesundheitspolitiker, Krankenkassen, Eltern und natürlich die Hebammen selbst. Dennoch droht dem ältesten Beruf der Welt in Deutschland bald das Aus. Ab Juli 2016 läuft die Gruppenhaftpflichtversicherung des Deutschen Hebammenverbandes aus. Freiberufliche Hebammen, die 60 Prozent der Hebammen ausmachen, werden sich nicht mehr versichern können, was faktisch einem Berufsverbot gleichkommt. Zudem fehlt der Nachwuchs: Allein in Hannover ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Ausbildungsplätze für Hebammen halbiert worden.

17.12.2015
Anzeige