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Meine Stadt Hannover: Endspurt für die Freibäder
Hannover Meine Stadt Hannover: Endspurt für die Freibäder
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00:16 15.09.2016
HAUPTSACHE WASSER: Die einen planschen im Lister Bad, die anderen weichen an die Ricklinger Kiesteiche aus - nicht alle Bäder haben noch auf. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

„Die letzten Wochen haben uns mit dem Schopf aus dem Sumpf gezogen“, sagt Gerd Weßling vom Bad Aegir, dem Ricklinger Bad: „Wäre das gute Wetter ausgeblieben, hätte das für unser Bad dramatische Folgen gehabt.“ Nun stehe man Stand heute bereits „besser da als im vergangenen Jahr“, sagt Weßling. Und das Gästeplus ist bei dem Wetter noch ausbaufähig. Gebadet werden kann im „Ricklinger“ nämlich noch bis Sonntag.

Im Kleefelder Bad habe man das Gästeniveau des vergangenen Jahres halten können, sagt Stefan Richter von der Badeaufsicht. „Auch in diesem Jahr sind es wieder rund 150 000 Badegäste gewesen und es geht ja noch bis zum 3. Oktober weiter.“ Dann ist auch im Kleefelder Bad die Saison beendet. Erst vor zwei Wochen habe man entschieden, „noch weiterzumachen“, sagt Richter. Das Ergebnis hat die Entscheidung bestätigt. „Immerhin haben uns die vergangenen Wochen geholfen, plus/minus null aus der Saison zu gehen. Wir sind zufrieden - alles läuft gut.“

Die städtischen Bäder - Misburg und List - haben offiziell bis zum 18. September Saison. Auch bei ihnen läuft es rund, dem Wetter sei Dank. „Im Lister Bad haben wir bis jetzt in diesem Jahr 122 538 Besucher“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Im Vorjahr waren es etwas mehr als 111 000 - ein Zuwachs also, nachdem die Saison im August noch eher verhalten begutachtet wurde (NP berichtete). Auch das Misburger Bad toppt die Vorjahreszahlen - das war 2015 aber auch zu Saisonstart noch eine Baustelle. „Wenn die Sonne noch weiter so scheint, kann es sein, dass die Saison verlängert wird“, so Möller.

Schluss mit lustig ist bereits im Strandbad Hemmingen und im Freibad Arnum. Dort startet der Badespaß erst wieder im Mai 2017. Viele zieht es dafür an Badeseen wie die Ricklinger Kiesteiche.

Auf die Wetterprognosen wollte man sich auch im Freibad in Großgoltern (Barsinghausen) nicht verlassen und hat - wie zu Jahresbeginn geplant - am Freitag die Saison beendet. „Es konnte ja keiner ahnen, dass es wirklich noch mal so gut wird“, sagt Heide Hamann, Vorsitzende des Fördervereins Freibad Goltern. Dem finanziell angeschlagenen Freibad helfe „der eine gute Sommer nicht, um diese Schwierigkeiten zu beheben“, sagt Hamann: „Aber es geht auch im nächsten Jahr weiter.“ Die Politik habe ihre Unterstützung bereits zugesagt.

Von F. Wenck und S. Scherer

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