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Meine Stadt Hannover: Ein Jahr fürs Universalgenie
Hannover Meine Stadt Hannover: Ein Jahr fürs Universalgenie
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00:24 11.10.2015
Gottfried Wilhelm Leibniz, Philosoph und Mathematiker,das hannoversche Gemälde ist eine Kopie, gemalt von Andreas Scheits um 1711. Quelle: Archiv
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Hannover

Denn was vergangenes Jahr bei der Feier zum 300. Jubiläum der Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien funktioniert hat, soll im kommenden Jahr wieder klappen. Mehrere Akteure richten ihr Programm ganz auf ein Thema - Leibniz - aus. Neben der Stadt sind das Land, die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek, die Uni, die Neustädter Hof- und Stadtkirche sowie das Schauspiel dabei. Einen „etwas höheren sechsstelligen Betrag“, so Schostok, lassen sich das alle zusammen kosten, finanziert aus den regulären Etats.

Hannover sei die Stadt, in der Leibniz „40 Jahre lang geforscht, geschrieben, auch am Hof gelitten“ habe, so Schostok. Das hat Spuren hinterlassen. Der Philosoph und Mathematiker ist nicht nur Namensgeber einer Bibliothek und der Universität. Er hat auch seine gesamte Korrespondenz hinterlassen.

Das Leibniz-Jahr soll sich nicht nur historisch um das Leben von Leibniz drehen, sondern auch darum, was sein Erbe für die heutige Gesellschaft bedeutet. Und die Veranstaltungen sind nicht nur etwas für Experten, sondern für jedermann. Die NP stellt unten eine kleine Auswahl vor.

DER PROLOG

2016 ist das Leibniz-Jahr. Aber eigentlich geht es schon in diesem Jahr los. Denn als Prolog führt die Staatsoper „Candide“ von Voltaire als Comic Operetta auf. Oder, wie Chefdramaturg Klaus Angermann sagt, „eine Art Musical“. Kein Wunder, stammt die Bühnenfassung doch von Leonard Bernstein. Was das mit Leibniz zu tun hat? Voltaire habe in seinem Roman das Weltbild Leibniz satirisch bearbeitet, erklärt Angermann. Premiere ist am 24. Oktober.

DIE KUNST

Das Universalgenie Gottfried Wilhelm Leibniz als Thema in der Kunst: Das Wilhelm-Busch-Museum zeigt in seiner Ausstellung „Leibnix“, wie der berühmte Hannoveraner in Cartoons und Comics präsent ist. Geöffnet ist die Schau ab dem 10. Juli. Ernsthafter als die Ausstellung im Busch-Museum dürfte dagegen die sein, die die Leibniz-Uni im Lichthof des Welfenschlosses zeigt. Sie ist dauerhaft geöffnet und präsentiert auch Nachbauten der Rechenmaschine.

DIE SPURENSUCHE

Das Leibniz-Haus, klar, das kennt wohl jeder Hannoveraner. Aber der Philosoph und Erfinder Leibniz hat noch viele weitere Spuren in der Stadt hinterlassen. Die sind bei der Geocaching-Tour „Auf Leibniz’ Spuren“ zu erkunden. Sie ist Teil der Reihe „Ge(o)heimnisse der Region Hannover“. Ab Frühjahr können Detektive, die mit GPS-Gerät oder GPS-fähigem Smartphone ausgestattet sind, die Caches – das sind kleine Schätze – finden und viel über Leibniz lernen.

Das komplette Programm findet sich im Internet unter

www.hannover.de/leibniz

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