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Meine Stadt Hannover: Drei Katzen sterben bei Hausbrand
Hannover Meine Stadt Hannover: Drei Katzen sterben bei Hausbrand
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17:39 31.07.2018
Bei dem Feuer in Ledeburg starben drei Katzen. Quelle: Elsner
Hannover

euer in Ledeburg: Vier Dutzend Rettungskräfte löschten in der Butanstraße ein brennendes Einfamilienhaus. Das Gebäude ist vorerst nicht bewohnbar. Laut Polizei entstand ein Schaden in Höhe von 250 000 Euro. Drei Katzen und zwei Bartagamen (Echsen) starben. Menschen wurden nicht verletzt.

Tamara war eine der ersten Zeuginnen, die das Feuer gegen 18.45 Uhr bemerkten. Die Siebenjährige schaukelte gerade in einem nahen Garten, als sie den dichten schwarzen Rauch bemerkte. „Papa, schau mal, da qualmt es“, alarmierte sie Vater Dustin Schwämmle. Der war gerade von der Arbeit im Kleingarten einer Bekannten gekommen.

Ehemaliger Feuerwehrmann retten 82-Jährigen

Der 29-Jährige, einst in Godshorn zum Feuerwehrmann ausgebildet, lief zum brennenden Haus und wählte zeitgleich den Notruf 112. Vor dem Haus standen mehrere Schaulustige. Schwämmle fragte, ob denn noch jemand im Gebäude sei und erhielt die Antwort: „Ja, aber er macht die Tür nicht auf.“

Mit einem Nachbarn klingelte und klopfte der 29-Jährige an der Haustür. Der Besitzer (82) öffnete. Laut Schwämmle hatte er versucht, die Flammen mit einer alten Milchkanne zu löschen. „Er war störrisch, verwirrt und konnte keine Auskunft darüber geben, ob noch jemand drin ist. Wir haben ihn rausgezogen“, so der ehemalige Feuerwehrmann.

Anschließend sei er erneut in das brennende Haus gelaufen und habe im Erdgeschoss nachgeschaut, ob sich noch weitere Menschen in den Räumen aufhalten.

Ursache für Feuer noch unklar

Derweil, so Feuerwehrsprecher Hartmut Meyer, „breitete sich das Feuer rasch über die Fassade in das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss aus“. Der 82-Jährige wurde von einem Notarzt untersucht, musste aber nicht in die Klinik.
Nach Angaben der Feuerwehr lebte der Rentner mit Sohn (49) und Enkel (21) in dem älteren Einfamilienhaus. Alle drei sollen eine andere Bleibe gefunden haben.

Drei Katzen starben in den verqualmten Räumen, zwei Echsen (Bartagamen) wurden zunächst gerettet und von Feuerwehrleuten an eine Angehörige des 82-Jährigen übergeben. Beide Tiere verendeten später. Dienstag untersuchten Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes den Brandort: „Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades ist die Ursache für das Feuer nicht mehr abschließend feststellbar.“

Andreas Körlin

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