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WIRD TEUER: Der Umbau der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße. Im ersten Abschnitt drohen die Kosten von 3,8 auf 5,5 Millionen Euro zu steigen.

WIRD TEUER: Der Umbau der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße. Im ersten Abschnitt drohen die Kosten von 3,8 auf 5,5 Millionen Euro zu steigen.© Rainer Droese

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Hannover: Draufzahlen oder Sparversion bei der D-Linie?

Um bis zu 45 Prozent werden die Kosten für den ersten Abschnitt des Umbaus der D-Linie in der Kurt-Schumacher-Straße über den ursprünglich kalkulierten Preisen liegen. Über die Gesamtkosten des Projektes lässt sich zwar noch keine Aussage treffen, allerdings machen die aktuellen Ausschreibungsergebnisse deutlich, dass auch in den weiteren Abschnitten mit massiven Kostensteigerungen zu rechnen ist. Draufzahlen oder bei der Qualität sparen? Dazu muss sich nun die Politik bekennen.

Hannover. Stefan Harcke, Chef der für den Umbau der D-Linie zuständigen Infra, hat gegenüber der NP bereits angekündigt, in den weiteren Abschnitten „gegensteuern“ zu wollen. Mögliche Szenarien, um die Kostensteigerung in Grenzen zu halten, hatte das Planungsbüro Transtec bereits Anfang des Jahres entworfen. Die Planer schlagen einen Verzicht auf den Aufzug am Raschplatz oder eine Reduzierung des Ausbaustandards bei Hochbahnsteigen und Straßen vor.

„Die Standards zu senken - das erscheint mir nicht das Richtige zu sein“, sagt Silke Gardlo, Fraktionschefin der SPD in der Region. Allerdings müsse man „auch die Kosten im Blick haben“. Wie ihre Fraktion mit diesem Dilemma umgehen werde, wolle man nun erst einmal in Ruhe besprechen. Fest steht für Gardlo, dass man die Kostensteigerung „nicht einfach so hinnehmen“ werde.

Stefan Winter, Verkehrsexperte der Regionsgrünen, sieht vor allem „bei den Nebenanlagen Einsparpotenzial“. Er fragt sich zum Beispiel, ob die Bürgersteigkanten aus Granit seien müssen oder ob nicht vielleicht auch Betonsteine eingesetzt werden könnten.

CDU-Fraktionschef Bernward Schlossarek warnt allerdings davor, den ersten Teil der Kurt-Schumacher-Straße in hoher Qualität zu bauen und in den angrenzenden Abschnitten nur noch auf B-Qualität zu setzen. „Das könnte zu unkalkulierbaren Folgekosten führen“, fürchtet er.

FDP-Verkehrsexperte Bernhard Klockow glaubt, „dass es ohnehin kaum möglich sein wird, die Standards zu senken. Es wird gerade im komplizierten Bereich zwischen Steintor und Raschplatz zu den gewaltigen Kostensteigerungen kommen, die zu befürchten waren.“


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