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Meine Stadt Hannover: Diskussionen um Fössebad gehen weiter
Hannover Meine Stadt Hannover: Diskussionen um Fössebad gehen weiter
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00:17 10.06.2017
Quelle: Behrens
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Hannover

Der durchgebrachte Antrag der vier Fraktionen im Bezirksrat beinhaltet ebenso den Erhalt des Musikclubs Bei Chez Heinz an alter Stelle. Und auch dies wünscht der Bezirksrat mehrheitlich: das Freibad soll eine Rutsche bekommen, und sollte ein Freibad zu teuer sein, soll das alte Schwimmbecken unter freiem Himmel saniert werden. Zudem wünscht das Gremium den vollständigen Erhalt der Grünfläche, eine Vertragsverlängerung mit dem jetzigen Badbetreiber mit Personalübernahme, im Neubau soll es außerdem ein Café und Sauna geben und das Hallenbad (50 Meter-Bahn) bekommt einen Ein-und Drei-Meter Sprungturm. Realisiert werden soll der gesamte Neubau schließlich im ÖÖP-Verfahren (öffentlich-öffentliche Partnerschaft).
 
Spruchbänder am Eingang des Freizeitheims Linden und ein Polizeibeamter, der die Sitzung des Bezirksrates Linden-Limmer dort im Veranstaltungszentrum vorsorglich verfolgte, aber nicht eingreifen brauchte: Einige Anhänger des Fössebades in Linden-Limmer hatten mit Spannung und wohl auch Anspannung die Debatte darüber verfolgt, wie sich ihr Stadtbezirksrat zu den Plänen der Stadt positioniert: ein Badneubad mit oder ohne Freibad?
 Die Stadt - und mit ihr eine Ratsmehrheit - möchte kein Freibad und verweist auf das Volksbad Limmer als Alternative. Die Bürger aber, und große Teile der Bezirksratspolitiker, wollen ein Freibecken - das hatte die rund zweistündige Debatte am Abend vor der Abstimmung ans Tageslicht gebracht.

Knapp 20 Millionen Euro kostet der Bad-Neubau, der aber erst in vier Jahren beginnen soll. Dann soll auch der Musikckub Bei Chez Heinz verschwinden. Das will zumindest die Stadt und hat bereits die Mithilfe bei der Suche nach einem neuen Standort angeboten.

Das Thema Neubau Fössebad mit oder ohne Freibad beschäftigt kommenden Montag den Sportausschuss. Nicht ausgeschlossen, dass der Beschluss von Mittwoch wieder gekippt wird. Ratsfraktionen und Bezirksratsfraktionen sind bei diesem Thema nicht grundsätzlich einer Meinung. Dies gilt vor allem für die Grünen. Die Ratsfraktion stützt die Stadtvorgabe, die Bezirksratsfraktion der Grünen nicht, wie am Abend deutlich wurde.

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