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KOMMT ERSTMAL NICHT: Das Freibad im Fössebad flog erst mal aus den politischen Plänen der Stadt..

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Fössebad

Hannover: Dieses Freibad ist Geschichte

Für rund 40 Millionen Euro leistet sich die Stadt Hannover den Neubau von zwei Bädern: für das Fössebad (Linden/Limmer) und für das Misburger Bad. Diese Empfehlung hat am Montag der Sportausschuss gegeben. Mit der Fertigstellung beider Bäder rechnet die Stadt in rund vier Jahren. Das Fössebad wird allerdings kein Außenbecken erhalten.

Hannover. Für rund 40 Millionen Euro leistet sich die Stadt Hannover den Neubau von zwei Bädern: für das Fössebad (Linden/Limmer) und für das Misburger Bad. Diese Empfehlung hat am Montag der Sportausschuss gegeben. Mit der Fertigstellung beider Bäder rechnet die Stadt in rund vier Jahren.

Knackpunkt: Das Fössebad wird zunächst ohne Freibad gebaut, wenngleich die bauliche Voraussetzung dafür bereits bei den Planungen mit berücksichtigt werden soll, hat die Ampelgruppe aus SPD, Grünen und FDP mehrheitlich entschieden. Der Bezirksrat Linden-Limmer hatte sich vehement für ein zusätzliches Freibad ausgesprochen.

Mit dem gestrigen Be­schluss steht auch fest: Das Kulturzentrum „Chez Heinz“ auf dem Freibadgelände muss sich einen neuen Standort suchen, denn dort soll der Neubau entstehen. Immerhin: Die Verwaltung soll laut der Ampelgruppe bei der Suche behilflich sein.

Bis zuletzt hatte die CDU-Fraktion sich für einen sofortigen Bau des Freibades eingesetzt und an die Machbarkeitsstudien von der Stadt erinnert, nach denen ein Freibad zwingend erforderlich sei. CDU-Sportpolitiker Thomas Klapproth: „Jetzt gibt es die 180-Grad-Kehrtwende, nur weil die Verwaltung schnell eine Vorlage vorgelegt hat.“ Der Bedarf der Bürger an einem Freibad könne das Volksbad Limmer allein nicht decken.

Gescheitert ist die CDU auch mit ihrem Versuch, statt des geplanten 50-Meter-Beckens nur ein 25-Meter-Becken zu bauen – um Mehrkosten für das Freigelände auszugleichen.

Oliver Förste (Die Fraktion) kritisierte, dass die Stadt das „Chez Heinz“ zum Umzug zwinge, und dies als „Unesco City of Music“: „Das widerspricht sich.“ Dirk Machentanz von den Linken/Piraten sagte, die politische Entscheidung gehe „am Willen der Bürger vorbei“.

Geradezu euphorisch wa­ren die Grünen: „Wir haben heute einen großen Tag für Hannover. Anderenorts werden Bä­der geschlossen, wir schaffen zwei neue“, sagte Marc Bindert. Von einem sinnvollen Kosten-Nutzen-Verhältnis sprach FDP-Sportexperte Andreas Bingemer, Angelo Alter (SPD) führte aus, man habe das Freibad nicht abgeschrieben, da man die Planungen hierfür mit aufgenommen habe.

In Misburg entsteht ein Hallenbad mit 25-Meter-Becken, dazu ein Lehrschwimm- und Kinderbecken und eine Sauna. Das Freibadbecken wird saniert. Die CDU wollte hier eine 50-Meter-Bahn realisieren, scheiterte damit aber.

Von Andreas Voigt


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