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In dieser Suite übernachtete US-Präsident Barack Obama während seiner Hannover-Besuchs.© Dröse

Isernhagen

Hannover: Die NP am Bett von Obama

Ein kleines Stück Barack Obama ist immer noch in Isernhagen. Im Veranstaltungszentrum Seefugium übernachtete der US-Präsident während seines Hannover-Besuchs. Die NP war in seiner Suite.

Isernhagen. Sein Bett ist noch nicht gemacht, einige seiner persönlichen Wasserflaschen stehen noch in der verlassenen Suite und ein Eintrag im Gästebuch bleibt für die Ewigkeit: „Danke für einen wundervollen Aufenthalt“, schrieb Obama in schwarzen, amerikanischen Lettern.

„Alles easy“, sagt Christopher Bothe, einer der zwei Geschäftsführer des Seefugiums, und lacht. Seine Kollegin Bettina Schmidt gibt zu: „Ich habe jetzt ein Schlafdefizit auszugleichen.“ Bothe nickt, das gilt wohl für beide. Sie hätten ein „tolles Anwesen“ in Isernhagen, soll Obama zu Bothe und Schmidt gesagt haben - und sie seien ebenso „tolle Gastgeber“ gewesen.Großes Lob, eines großen Mannes.

Christopher Bothe durfte als einzige Person, die nicht direkt zu Obamas Team gehörte, auf dem Anwesen bleiben. Er schlief im Gästehaus Nr. 3, rund 20 Meter vom Präsidenten-Bett entfernt: „Es war unglaublich, am sichersten Ort der Welt zu schlafen, ist ein echtes Erlebnis“, resümiert Bothe.

Fitness-Geräte geliefert

Was sich in den 28 Stunden, die Obama in Hannover verbrachte, in Isernhagen zugetragen hat? „Wir haben zwar ein Fitnessstudio im Keller, aber die Amerikaner haben extra Geräte bestellt“, verrät Schmidt. Ein Laufband, Hanteln, eine Fitnessbank und eine Yogamatte wurden geliefert.

Zum präsidialen Team gehörten auch ein Koch und eine Art Butler. „Mit dem Koch, Nathan, habe ich ein Bier getrunken“, sagt Bothe. Er fügt hinzu: „Die Amerikaner waren unheimlich locker, das Verhältnis war beinahe freundschaftlich.“ Trotzdem, wenn Obama von seinen Terminen zurück kam, musste Bothe zurück ins Gästehaus Nr. 3. Das Haupthaus gehörte alleine dem Präsidenten.

„Es gab ein Mittagessen von Barack Obama mit seiner Schwester Auma“, berichtet Bettina Schmidt. Was gekocht wurde? Ein Staatsgeheimnis. „Die Amis haben alle Lebensmittel selber mitgebracht. Was es gab, verraten sie niemandem.“ Wahrscheinlich aus Angst vor Vergiftungen.

Deswegen stehen auch noch ein Dutzend persönliche Wasserflaschen des Präsidenten im Zimmer, die hat er als Andenken da gelassen.


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