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Meine Stadt Hannover: Der Kampf 
gegen die 
Müllsünder
Hannover Meine Stadt Hannover: Der Kampf 
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Müllsünder
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00:16 02.06.2016
Ein Aha-Mitarbeiter wirft Gelbe Säcke in den Sammellastwagen. Dank des wohl überwiegend korrekten Inhalts (Leichtverpackungen) offenbar kein besonderes Problem. Foto: dpa
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Hannover

Allein seit 2011 sind die Hinweise auf falsche oder gar verbotene Abfallentsorgung laut aha um gut ein Drittel gestiegen. Zuletzt waren es fast 35 000 Tipps, denen Aha nachging. Durchschnittlich 25 Tonnen illegalen Müll sammelt das Unternehmen wöchentlich ein – und die Kosten tragen dafür alle, die Müllgebühren bezahlen.

„Es gibt tatsächlich mehr wilde Müllentsorgung, die illegalen Fälle nehmen zu“, sagt Aha-Sprecherin Helene Herich. Dabei seien es nicht die Bürger, die zunehmend auf solche Verstöße aufmerksam machten, sondern die Aha-Mitarbeiter selber stießen immer häufiger auf die verbotene Art der Abfallentsorgung. Bei kleineren „Vergehen“ scheinen Aha und seine Abfallfahnder eher nachsichtig zu sein: Die 20 Euro Buße für falsch befüllte oder zur Unzeit rausgestellte Müll- oder Gelbe Säcke würden kaum erhoben.

Im Umland von Hannover scheint derzeit der Gelbe Sack besonders begehrt zu sein: Entsorger Remondis musste schon ein paar Millionen Stück mehr bestellen als kalkuliert. Und durch einen Irrtum wurden mehrere Millionen größere Säcke verteilt – solche, wie sie andernorts in Deutschland üblich sind, und wo nicht wöchentlich abgefahren wird: 90 Liter fassend, mit Zugband im Griff statt des für viele Tiere gefährlichen rosaroten Flatterbändchens am Ende.

Ralph Hübner

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