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Meine Stadt Hannover: Debatte um Lindener Drogenszene
Hannover Meine Stadt Hannover: Debatte um Lindener Drogenszene
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22:34 04.09.2016
Quelle: Behrens
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Hannover

„Die Polizei hat ein Augenmerk auf das Drogenproblem“, weiß SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Christine Kastning. Die Lindenerin war in der vorigen Woche mit dem Rad unterwegs am Faust-Gelände. „Da habe ich eine Polizeikontrolle gesehen.“ Sie begrüße verstärkte Streifenfahrten: „Die Grünanlage soll kein Umschlagplatz für Drogen sein. Ich kann die Sorgen der Eltern gut verstehen.“

Auch CDU-Kollege Jens Seidel weiß als Lindener Bescheid über die Szene. „Nicht nur am Faust-Gelände, sondern auch am Ihme-Ufer und im Von-Alten-Garten wird zunehmend mit Drogen gehandelt“, sagte er der NP. Das müsse massiv unterbunden werden – „gegebenenfalls auch durch eine Sonderermittlungskommission“. Linden sei ein Stadtteil mit vielen Familien und Kindern. Deshalb müsse man Hinweisen wie dem von NP-Leserin Julia Mayer sofort nachgehen „und die Zügel anziehen“.

Für Grünen-Ratsmitglied Katrin Langensiepen ist klar: „Das geht gar nicht, dass dort in Spielplatznähe gedealt wird. Da muss die Polizei mehr Streife machen.“ Die Lindenerin betont aber: „Mit einer rein räumlichen Verdrängung der Dealer löst man das Problem auch nicht.“ Möglicherweise könnten Sozialarbeiter des diakonischen Karl-Lemmermann-Hauses sich an Drogenkäufer wenden: „Die waren auch erfolgreich bei der 'Limmern'-Problematik auf der Limmerstraße im Einsatz.“ Und der stellvertretende Bezirksbürgermeister Norbert Voltmer (Linke) empfiehlt: „Vielleicht sollte man an den Wegen ein paar Straßenlaternen aufstellen.“

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