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Meine Stadt Hannover: Das sagt die Stadt zur Räumung des Sudanesen-Camps
Hannover Meine Stadt Hannover: Das sagt die Stadt zur Räumung des Sudanesen-Camps
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19:05 27.04.2016
Unter Polizeischutz wird das Camp am Weißekreuzplatz geräumt. Quelle: Dillenberg
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Hannover

Die Entscheidung, die Demonstration zu beenden, ist mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Ordnungsdezernent Prof. Marc Hansmann war persönlich am Dienstagabend vor Ort, um das weitere Vorgehen mit Polizei, dem Bezirksbürgermeister und Vertretern der Protestveranstaltung zu besprechen. Dabei wurde im Interesse aller Einvernehmen erzielt.

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Foto: Uwe Dillenberg

Entgegen den Zusagen vom Dienstagabend ist das Camp von den ehemaligen Versammlungsteilnehmern nicht bis Mittwoch, 14 Uhr, geräumt worden. Daraufhin hat die Stadtverwaltung das Unternehmen aha mit der Sicherstellung und Räumung von Zelten und weiteren Gegenständen beauftragt.

Die Stadtverwaltung prüft,wie an der Grünanlage entstandene Schäden baldmöglichst wieder beseitigt werden können.

Oberbürgermeister Stefan Schostok: „Die protestierenden Sudanesen haben ihre Forderungen nach Änderungen am deutschen Asylrecht eindringlich vorgetragen. Bei dieser sicherlich ungewöhnlich langen Protestveranstaltung haben insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner viel Geduld und Toleranz bewiesen. Ebenso gilt Polizei und Verwaltung und den Protestierenden der Dank für das stets umsichtige Verhalten, so dass eine Eskalation vermieden werden konnte. Mit dem Bezirksbürgermeister und Camp-Teilnehmern ist verabredet worden, dass gemeinsam nach einem Weg gesucht wird, das Anliegen der sudanesischen Flüchtlinge noch einmal an anderen Stellen und unterschiedlichen Formen, zum Beispiel in Informationsveranstaltungen etc. deutlich zu machen.“

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