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Meine Stadt Hannover: Das Sicherheitskonzept zum Derby
Hannover Meine Stadt Hannover: Das Sicherheitskonzept zum Derby
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22:34 12.04.2017
Die Polizei wird auch bei diesem Derby vor dem Stadion den Bereich sichern. Quelle: dpa
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Hannover

Beamte werden dann den Ordnungsdienst unterstützen. Auch Sprengstoffspürhunde sind im Einsatz, zudem wird beim Einlass auf das Mitführen von verbotener Pyrotechnik kontrolliert – mit langen Wartezeiten ist zu rechnen. Zudem macht Hannover 96 in Absprache mit der Polizei neue Vorgaben.

Maßnahmen bei Hannover 96

Erstens: „Ein Rucksack-Verbot ab Din-A4-Größe im Stadion“, erklärt 96-Sprecher Christian Bönig.

Zweitens: Die Polizei-Präsenz am Stadion-Eingang wird deutlich erhöht. Grundsätzlich werden nicht mehr Beamte im Stadion sein, aber sie werden sich stärker zeigen.

Drittens: Das Stadion wird eine halbe Stunde früher geöffnet. Bereits ab 10.30 Uhr ist Einlass. Zuschauer sollten früh kommen, denn die Kontrollen am Eingang werden sehr intensiv sein.

Der Mannschaftsbus soll nicht zusätzlich geschützt werden, Polizeiwagen begleiten und leiten die Mannschaft immer ins Stadion.

Fanlager sollen getrennt werden

Das Derby 96 gegen Braunschweig gilt bei der Polizei wegen der Feindschaft der Fangruppen und einer Vielzahl gewaltbereiter Anhänger auf beiden Seiten als absolutes Hochrisikospiel. „Wir rechnen mit einer hohen Gewaltbereitschaft von etwa 1500 Personen“, sagte der Polizeivize. Gegen 139 einschlägig bekannte Anhänger (98 Hannoveraner und 41 Braunschweiger) wurde ein komplettes Betretungsverbot für das Stadtgebiet verhängt. Bei Gewalt werde die Polizei konsequent einschreiten, kündigte Müller an.

Oberstes Ziel sei es, beide Fanlager voneinander zu trennen. Auf den Rängen werde es daher sogenannte Pufferzonen mit leeren Besucherreihen geben – deswegen gingen nur 42 700 der möglichen 49 000 Tickets in den Verkauf.
Der Sonderzug mit 1100 Braunschweiger Fans endet schon am Bahnhof Linden/Fischerhof. Von dort aus werden sie dann von Beamten zum Stadion geleitet. Ein Entlastungszug der Westfalenbahn mit weiteren 600 Fans fährt bis zum Hauptbahnhof. Weitere Besucher reisen mit insgesamt elf Bussen an, und viele auch mit dem Auto. Insgesamt wurden 4236 Karten nach Braunschweig verkauft. „Es wird eine Herkulesaufgabe sein, diese verschiedenen Ströme zu koordinieren“, be­tonte Müller.

Informationen und Liveticker

Von Stadt und Polizei gibt es am Sonnabend von acht Uhr bis Spielende ein Bürgertelefon zu möglichen Straßensperrungen: 08 00/ 731 31 31. Aktuelle Infos liefert auch der Twitter-Account „@Polizei_H“, einen Liveticker gibt es ab zehn Uhr auf neuepresse.de.

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