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BAGGER IM EINSATZ: Die Arbeiten werden dasganze Jahr über andauern.Fotos: Dröse

BAGGER IM EINSATZ: Die Arbeiten werden das
ganze Jahr über andauern.
Fotos: Dröse© Rainer Droese

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Hannover

Hannover: D-Linie fährt in die Kostenfalle

Der Bau der D-Linie hat begonnen, jetzt kommt der Schock: Wird der erste Abschnitt 45 Prozent teurer?

Hannover. Die Prognose war ein Schock. Mit 34 Prozent hatten Planer Anfang des Jahres in einem Gutachten die drohenden Kostensteigerungen bei der D-Linie kalkuliert. Was die für den Umbau zuständige Infra damals als „Worst-Case-Szenario“ bezeichnet hatte, wird nun für den ersten Abschnitt in der Kurt-Schumacher-Straße tatsächlich Realität. Dort werden die Kosten wohl sogar um bis zu 45 Prozent über den ursprünglichen Schätzungen liegen.

Genaue Angaben macht die Infra zu den nun vorliegenden Ausschreibungsergebnissen nicht. Infra-Chef Stefan Harcke sagt aber, „dass die Kosten ziemlich exakt in dem Rahmen liegen, den die Transtec berechnet hat“. Das Planungsbüro hatte in seinem Gutachten für den Abschnitt zwischen Ernst-August-Platz und Herschelstraße eine Kostensteigerung von 3,81 Millionen auf 5,5 Millionen Euro vorausgesagt, also um fast 45 Prozent.

Laut Harcke waren die Planungen für die Kurt-Schumacher-Straße, wo gestern die Arbeiten begonnen haben, „schon so weit fortgeschritten, dass wir nicht mehr gegensteuern konnten, ohne dass wir den Zeitplan gefährdet hätten“. Deshalb werde dort der Umbau so umgesetzt wie mit Stadt und Region vereinbart.

Was die weiteren Abschnitte angehe, habe man jedoch „zeitlich einen größeren Puffer. Das gibt uns die Möglichkeit, gegenzusteuern“, sagt Harcke. Deshalb könne man die Kostensteigerung in der Kurt-Schumacher-Straße auch nicht auf das Gesamtprojekt übertragen. „Unser Ziel ist, ziemlich dicht an den ursprünglichen Preisvorgaben zu bleiben“, erklärt der Infra-Chef.

Der oberirdische Umbau der D-Linie hat gestern damit begonnen, dass Arbeiter die Gehwegplatten vor der Ernst-August-Galerie aufgenommen haben. Fußgänger und Radfahrer wurden deshalb auf die Fahrbahn umgeleitet, die in Richtung Goseriede für Autos gesperrt wurde. Die Einbahnstraßenregelung wird auch in den kommenden Monaten in der Kurt-Schumacher-Straße gelten. In den Sommerferien muss die Straße sogar komplett gesperrt werden.

Dann werden die Gleise in der Straße auseinandergelegt, damit dazwischen in der Mitte der neue Hochbahnsteig Rosenstraße/Hauptbahnhof platziert werden kann. Er soll noch im Dezember in Betrieb gehen.


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