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Meine Stadt Hannover: Countdown für den Weihnachtsmarkt
Hannover Meine Stadt Hannover: Countdown für den Weihnachtsmarkt
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00:30 24.11.2014
Aufbauarbeiten in der Altstadt für den Weihnachtsmarkt 2014. Quelle: Dröse
Hannover

Ruhig, stimmungsvoll und besinnlich soll das 27 Tage dauernde Ereignis sein.

An 191 weihnachtlich geschmückten Ständen vor den angestrahlten Gebäuden in der Altstadt bieten Händler unter anderem Christbaumschmuck aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald, Holzspielsachen, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren an. Glasbläser, Töpfer und Kerzenmacher zeigen ihr Können.

„Während noch vor zehn Jahren 80 Prozent des Angebots aus Essen und Trinken bestanden, halten sich inzwischen Handel und Gastro-Bestandteile die Waage“, sagt Michael Flohr, Leiter des städtischen Marktwesens. Mehr als zuvor ziele man auf Kinder und Familien ab.

1,8 Millionen Besucher, darunter Gäste aus Skandinavien, England, den Niederlanden und Dänemark, erwartet die Stadt. „Unser Weihnachtsmarkt zählt zu den deutschen Top 10“, meint Flohr. Das zeige die zunehmende Internationalität.

Einer der Höhepunkte ist das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem Lappenzelt auf dem Ballhofplatz. Über einen Rundgang betritt man ein historisches Weihnachtsdorf, das mittelalterliches Stadtleben demonstriert und sich rund um das Historische Museum über Burgstraße, Rossmühle, Klostergang und Pferdestraße erstreckt. Handwerksvorführungen sollen in einer „Handwerkergasse“ zum Mitmachen animieren. Im „Wunschbrunnenwald“, einem 400 Quadratmeter großen Areal rund um den Oskar-Winter-Brunnen mit dem goldenen „Wunschring“, steht ein Försterhaus.

Erstmals hat die Stadt die stimmungsvolle Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt - bis auf den Baum vor der Marktkirche, der gestern aufgestellt wurde. Premiere: Freitags und sonnabends gibt es kein Bühnenprogramm - „wegen des ohnehin großen Andrangs“, so Flohr. Das hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass die Verwaltung Gema-Gebühren spart. 300 bis 350 Euro pro Tag.

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