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Meine Stadt Hannover: City-Händler sauer auf Verdi
Hannover Meine Stadt Hannover: City-Händler sauer auf Verdi
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00:16 25.12.2015
VOLLE HALLE: Die Ernst-August-Galerie wird bei verkaufsoffenen Sonntagen meist gut besucht. Foto: Heusel Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

„Da muss man sich fragen, wieso Verdi nach der Gerichtsentscheidung nicht auch dort auf der Schließung bestanden hat“, meint Martin Prenzler, Chef der City-Gemeinschaft Hannover, „das ist Wettbewerbsverzerrung.“

Besonders prekär für Möbelhändler Staude. Während Möbel-Höffner in Altwarmbüchen, harter Konkurrent auf dem engen Möbelmarkt, zum nachweihnachtlichen Shoppen einlädt, schaut der hannoversche Händler in die Röhre. Und auch in Garbsen lockt die Stadtverwaltung als Veranstalter zum XXL-Shopping bei Real, Edeka und unter anderem auch bei Kibek und Möbel-Hesse.

Der Sonntag nach den Feiertagen gilt in der Branche als besonders umsatzfreudig. Laut einer Umfrage landen immer mehr Gutscheine und Geldgeschenke unter dem Weihnachtsbaum. „Da muss man nach den Feiertagen auch Gelegenheiten zum Einlösen geben“, so Prenzler.

Wären die Geschäfte geöffnet, würden bis zu 300 000 Menschen in die City kommen - und pro Nase etwa 45 Euro ausgeben. So aber eben nicht, zumindest nicht in Hannover. Prenzler: „Wieso muss das so einseitig auf dem Rücken der hannoverschen Händler ausgetragen werden?“

Bei Verdi war man irritiert: „Von Garbsen habe ich erst gestern erfahren, von Altwarmbüchen noch gar nichts“, so Sabine Gatz, Fachbereichsleiterin Einzelhandel, „wir sind aber überall da tätig geworden, wo wir rechtzeitig davon erfahren haben, um fristgerecht reagieren zu können.“ Dabei müssten immer auch Widerspruchsfristen berücksichtigt werden.

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