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Meine Stadt Hannover: Chanukka-Licht in dunklen Zeiten
Hannover Meine Stadt Hannover: Chanukka-Licht in dunklen Zeiten
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20:46 06.12.2015
ES WERDE LICHT (v. li.): OB Stefan Schostok, Ministerpräsident Stephan Weil, der Rabbiner Benjamin Wolff und Michael Fürst, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schostok entzündete Weil die erste Kerze auf dem Chanukka-Leuchter, der auf dem Platz aufgestellt wurde - zum mittlerweile neunten Mal. „Alle Religionen haben ihren Platz in unserer Stadt“, sagte Schostok. In Zeiten, in denen Religionen als Begründung für Terror missbraucht würden, seien solche „friedlichen Feste umso wichtiger“.

Michael Fürst, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, freute sich darüber, dass wieder rund 6000 Juden in Hannover leben. „Wer hätte das vor 25 Jahren gedacht“, so Fürst. Mehrere Hundert Juden waren auf dem Opernplatz zusammengekommen. Das Chanukka-Fest erinnert an den Sieg der Makkabäer über die hellenistischen Besatzer und die erneute Einweihung des Tempels in Jerusalem im Jahre 165 vor Christus. Das Fest dauert acht Tage. An jedem Abend wird eine Kerze des Leuchters angezündet.

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