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Meine Stadt Hannover: CDU will keine Burkas - und Prostitution erst ab 21
Hannover Meine Stadt Hannover: CDU will keine Burkas - und Prostitution erst ab 21
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12:33 11.03.2015
Hannover

Dabei geht es vor allem um die Burka, die von manchen Frauen islamischen Glaubens getragen wird und die nur einen kleinen Sehschlitz freilässt.

Der Hinweis von CDU-Chef Dirk Toepffer, dass er diese „in Hannover bisher nicht gesehen“ habe, ließ ein deutliches Raunen durch die Reihen gehen. Die meisten sahen das offenbar anders. „In unserer Kultur gehört es dazu, sein Gesicht zu zeigen und dem Gegenüber bei der Kommunikation in ein offenes Gesicht sehen zu können. Das wollen wir für alle hier lebenden Menschen. Keiner muss und darf in Deutschland sein Gesicht verstecken“, argumentiert CDU-Mann Dieter Küßner, der den Antrag vorgestellt hat.

Ebenfalls mit großer Mehrheit hat sich die CDU dafür ausgesprochen, dass die Altersgrenze für Prostitution auf 21 Jahre angehoben werden sollte. Mit diesem Beschluss ging der Kreisparteitag noch weiter als die aktuellen Planungen der Großen Koalition in Berlin, die unter anderem eine Zuverlässigkeitsprüfung der Bordellbetreiber, Anmeldepflicht und Gesundheitsberatungen für Prostituierte, ein Verbot von Flatrate-Bordellen sowie eine Kondompflicht für Freier durchsetzen will.

Allerdings gab es auch Kritik. Ein CDU-Mitglied gab zu bedenken, dass durch eine Anhebung der Altersgrenze nur noch mehr junge Frauen in die Illegalität getrieben würden.

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