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Meine Stadt Hannover: Bauantrag für Leinewelle bahnt sich an
Hannover Meine Stadt Hannover: Bauantrag für Leinewelle bahnt sich an
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00:16 13.01.2017
ATTRAKTION: Gegenüber dem Flohmarktparkplatz soll eine künstliche Flutwelle zum Surferparadies werden.
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Hannover

„Auch ist nicht zu erwarten, dass sich die Lebensqualität der Tiere durch unser Projekt verschlechtert“, so Heybey. Vorgeschichte: Der Verein Leinewelle will neben dem Flohmarktparkplatz eine künstliche Flusswelle installieren, um dort Wellensurfen zu ermöglichen. Das Projekt hat in der Stadtgesellschaft viele Unterstützer, auch der OB steht dahinter. Es gibt aber auch Gegner, etwa den Fischereiverein Hannover.

Dessen Vorsitzender Heinz Pyka will die Leinewelle nur gutheißen, wenn Stadt oder Verein Leinewelle eine Fischtreppe bauen, damit die Tiere ungehindert an der Anlage vorbeischwimmen können. Die aber kostet einen Millionenbetrag. Auch Ausgleichsmaßnahmen fordert der Verein, aber die wollen die Leinewelleninitiatoren auch schaffen.

Heinz Pyka kritisiert außerdem, dass die Stadt statt eines Planfeststellungs- nur das vereinfachte Plangenehmigungsverfahren vorsehe - bei dem die Verbände nicht gehört werden müssen: „Wenn das so kommt, werden wir rechtlich dagegen vorgehen.“

Nichtsdestotrotz will Heiko Heybey im Frühjahr direkt nach Ostern bei der Stadt den Bauantrag einreichen. Ungeachtet der Art des Genehmigungsverfahrens wird die Anlage frühestens 2018 gebaut. Und dann auch nur im Sommer, außerhalb der Laichzeit der Fische.

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