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Meine Stadt Hannover: Autobahn soll "Energieallee" werden
Hannover Meine Stadt Hannover: Autobahn soll "Energieallee" werden
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23:24 28.04.2013
WINDRAD AUS HOLZ: In Marienwerder steht an der A2 der Timbertower.  Quelle: Alexander Körner
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Hannover

Derzeit arbeitet die Behörde an einem neuen Raumordnungsprogramm, das auch Standorte für zusätzliche Windkraftanlagen enthalten soll. Es soll ab 2015 gelten.

„Wir sind mit der Bewertung der Studie noch nicht am Ende“, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Grundsätzlich stehe die Behörde der Idee aber aufgeschlossen gegenüber.

Denkbar sei, beidseits der Autobahn einen Bereich von bis zu je 1200 Metern für die Stromproduktion mit Wind und Sonne vorzusehen, so Abelmann.

Derzeit stimme sich die Region mit den Städten und Gemeinden an der Autobahn ab, welche Stellen für die Anlagen infrage kämen. Für einen Bau von Windrädern an der Straße sei mit weniger Widerständen von Anliegern zu rechnen, erläutert der Behördensprecher: „Der Bereich ist durch Lärm ja sowieso schon vorbelastet.“ Die Öko-Kraftwerke würden von privaten Geldgebern gebaut. „Investoren wären grundsätzlich da.“

Wie viele Anlagen aufgestellt werden könnten und wie viel Strom die erzeugen würden, ist derzeit allerdings noch nicht endgültig klar. Die „Energieallee“ ist ein Projekt der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Dieser Städteverbund wirbt für die Nutzung erneuerbarer Energien. Die Idee geht auf den verstorbenen SPD-Politiker Hermann Scheer zurück.

Die Metropolregion will die Energieallee durch ihr ganzes Gebiet von der hessischen Grenze bis nach Soltau-Fallingbostel führen - das wären rund 250 Kilometer. Nach dem Gutachten für Hannover sollen weitere folgen, erläutert Geschäftsführer Raimund Nowak. „Wir wollen jetzt weitere Landkreise untersuchen.“

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