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Meine Stadt Hannover: Ausgezeichneter Einsatz für Kultur
Hannover Meine Stadt Hannover: Ausgezeichneter Einsatz für Kultur
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07:57 29.11.2017
STOLZ: Laudatorin Ulrika Engler und Wikipedia-Deutschland-Chef Moritz Hector mit den Preisträgern Bernd Schwabe und Felix Landerer bei der Verleihung des Stadtkulturpreises. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Die Stadt als Europas Kulturhauptstadt 2025? Daraus könnte tatsächlich Realität werden, wenn es nach Oberbürgermeister Stefan Schostok geht. Und was braucht eine Kulturhauptstadt?

Natürlich eine lebendige, innovative und spannende Kulturszene. Gestern Abend wurden in der Herrenhäuser Orangerie diejenigen Szene-Vertreter geehrt, die sich in den vergangenen Jahren besonders hervorgetan haben.
Preisträger in diesem Jahr: der Tänzer und Choreograf Felix Lan­derer. In der Laudatio hob OB Schostok vor 500 Gästen das künstlerische Lebenswerk des 42-Jährigen hervor: „Felix Landerer begeistert mit seiner Leidenschaft für Bewegung und seinen außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen.“ Damit stehe Lande­rer auch für die große kulturelle Vielfalt in der Stadt. Der Preisträger ist mit seiner Tanz-Choreo Landerer & Company schon seit Jahren ein fester Bestandteil der hannoverschen Kunstszene. Re­gelmäßig tritt er etwa in der Eisfabrik auf.

Rund um die Verleihung sorgten John Winston Berta und Diana Babalola für musikalische Unterhaltung. Und auch die neue GOP-Winter-Varieté-Show „Machine de Cirque“ gab einen kleinen Vorgeschmack auf humorvolle Akrobatiknummern.
Seit einigen Jahren ehrt der Freundeskreis Hannover mit dem „Sonderpreis für herausragendes bürgerschaftliches Engagement“ auch Menschen oder Vereine außerhalb der Kunstszene für kulturelle Initiativen. In diesem Jahr wurden sogar gleich zwei Preise verliehen: Der eine geht an den Verein Politik zum Anfassen. Laudatorin Ulrika Engler, Direktorin der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung, sagte: „Lust auf Demokratie, das ist es, was sich der Verein zur Aufgabe gemacht hat.“ Politik zum Anfassen führt junge Menschen auf spielerische Art an die Themen Politik und Demokratie he­ran. Dazu werden etwa Planspiele, Umfragen und Workshops durchgeführt.

Den zweiten Preis erhält der Hannoveraner Bernd Schwabe. Ihm hat Hannover sein digitales Gedächtnis zu verdanken. Schwabe hat nämlich in den vergangenen Jahren 2400 Wikpedia-Artikel über die Stadt Hannover geschrieben und bearbeitet und darüber hinaus rund 7000 Fotos und Dokumentenzeugnisse in die Internet-Enzyklopädie geladen.

Von Janik Marx

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