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Meine Stadt Hannover: Andora lässt es leuchten
Hannover Meine Stadt Hannover: Andora lässt es leuchten
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00:26 26.03.2015
NEUER ENTWURF: 14 Icons an der Seite der ab Ende 2015 sanierten Brücke sollen abends leuchten – ein Mix aus Kunst und Licht.
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Hannover

Grund für die radikale Kehrtwende: Die politischen Debatten vor allem bei Rot-Grün, die gerne Lichtinstallationen am sanierten Gemäuer sehen möchten. Dazu der Künstler: „Ihr wollt Licht? Jetzt habt Ihr Licht. Nun müsst Ihr es nur noch anmachen.“ Andora setzt mit seinem neuen Entwurf quasi auf die sanierte Brücke auf, benutzt das übertünchte Gemäuer als Projektionsfläche für insgesamt 14 Icons, die durch (solarbetriebene) LED-Leuchten angestrahlt werden.

Sieben hat Andora aus seinem Ursprungsentwurf übernommen, sie sollen das gesellschaftliche Leben in der Stadt widerspiegeln - etwa für 96, Weltbürger und andere Gruppen stehen. Sieben weitere Icons sollen Bürger mitbestimmen. Für ihre Finanzierung habe er nach wie vor Sponsoren an der Hand, so Andora. Aber auch Icon-Patenschaften seien möglich. Andora: „Ich verstehe das Projekt als Brückenbauer zwischen Bürgern und Politik.“

CDU-Kulturexperte Oliver Kiaman, der die Präsentation gestern mit Ratsfrau Jutta Barth verfolgte: „Ich habe Rot-Grün so verstanden, dass Licht gewünscht ist. Das hat Andora geliefert. Der Ball liegt jetzt im Tor von Rot-Grün. Die Frage ist, holen sie ihn raus und spielen weiter - oder gehen sie in die Kabine?“

Offenbar ist das zurzeit völlig offen. SPD-Kulturexpertin Belgin Zaman sagte, dass man zunächst die Vorschläge der Stadt zur Verschönerung der Hochstraße mit Lichtelementen abwarten wolle. „Wenn uns diese Vorschläge nicht ansprechen, muss man weiterdenken. Wenn sie einen guten Vorschlag macht, dann kommt das so.“

Mit vorgestellt hat Andora auch Pläne von Architekt Frank Eittorf für die Umgestaltung des Andreas-Hermes-Platzes zu einem Bürgerplatz und eine Aktivierung des Tunnels unterhalb des Raschplatzes zur Lister Meile mit Büros von StartUp-Unternehmen - Designern, Künstlern oder Architekten. Dies dürfte stadtplanerisch aber nur eine äußerst geringe Chance auf Umsetzung haben.

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