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Meine Stadt Hannover: Am Aegi hakt es immer noch
Hannover Meine Stadt Hannover: Am Aegi hakt es immer noch
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00:19 12.08.2015
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Problematisch ist vor allem die Radfahrer-Ampel, an der diese die große Kreuzung aus der Hildesheimer Straße kommend Richtung Friedrichswall überqueren. Selbst außerhalb des Berufsverkehrs ist dort Normalzustand, dass noch mehrere Sekunden lang Autos vorbeirauschen, obwohl die Ampel längst Grün für die Radfahrer anzeigt.

„Wir haben schon etliche Male darauf aufmerksam ge-macht, aber die Stadt tut so, als sei das ein Naturgesetz, an dem sich nichts ändern lässt“, ärgert sich Martin Nebendahl, Fraktionschef der Grünen im Stadtbezirksrat Mitte, „das muss überarbeitet werden. Diese Querung ist lebensgefährlich.“

Michael Matthies, sein Parteikollege aus dem Stadtbezirksrat Südstadt-Bult, sieht das genauso. „Die komplette Kreuzung wurde auf Autofahrer ausgerichtet und die Radfahrer dann irgendwie dazwischengeplant“, kritisiert er. Das müsse sich ändern.

Aus Sicht der Stadt sind Rückstaus das Hauptproblem, die dadurch entstehen, dass nur einspurig in die Marienstraße abgebogen werden kann. Im vergangenen Jahr wurde bereits eine Stauschleife eingebaut, um das Einfahren in die überfüllte Kreuzung zu verhindern. Außerdem wurden Optimierungen an den Grünzeiten für Rad- und Autofahrer vorgenommen.

Offenbar aber nur mit mäßigem Erfolg. Denn die Stadt ist zusammen mit einer Signalbaufirma weiter auf der Suche nach einer Lösung für das Problem. Ziel sei, „die Konflikte zu minimieren, ohne die Leistungsfähigkeit dieser sehr komplexen Kreuzung einzuschränken“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos. Ein Ergebnis stehe noch aus.

Bei den Grünen jedenfalls bleibt die Skepsis. „Wir werden in dieser Sache nach den Sommerferien noch einmal initiativ werden“, kündigt Nebendahl an. Die Verwaltung müsse dem wachsenden Radverkehr in der Stadt Rechnung tragen.

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