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Meine Stadt Aha feiert Richtfest für „Leuchtturmprojekt“
Hannover Meine Stadt Aha feiert Richtfest für „Leuchtturmprojekt“
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14:38 15.11.2018
ES GEHT VORAN: Richtfest für die neue Aha-Betriebsstätte in Hannover-Nordstadt. Quelle: Foto: Wilde
Hannover

Aus zwei wird eins: Der kommunale Abfallentsorger Aha vereint unter einem Neubau auf dem Gelände des ehemaligen hannoverschen Hauptgüterbahnhofs in der Nordstadt zwei Betriebsstätten und investiert 20 Millionen Euro. Angesichts der berechnete Leistungsdaten etwa der künftigen Gebäudeenergietechnik ist der Neubau aus Sicht von Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt, „ein Leuchtturmprojekt für den Klimaschutz in Hannover“. Am Donnerstag war Richtfest.

Rund 150 Aha-Beschäftigte sollen die neue Betriebsstätte nach Fertigstellung im Frühjahr 2020 mit Leben füllen; auf dem Hof soll auch eine Schüttguthalle mit Salz und Splitt für den Winterdienst stehen.

Laut Aha benötigt das zweigeschossige Gebäude dank Passivhausbauweise im Vergleich zu herkömmlichen „Standardbürogebäuden“ bis zu 70 Prozent weniger Energie. Möglich macht das neben besonders hoher Dämmung und Luftdichtheit die Nutzung von Erdwärme (Geothermie): 20 Sonden, die bis 100 Meter tief reichen, sollen 70 Prozent des Wärmebedarfs decken. Zudem werde etwa auch das ablaufende Duschwasser der Wärmerückgewinnung zugeführt.

IN RICHTFESTLAUNE: Mathias Quast, Thomas Schwarz (Aha-Chef), Axel von der Ohe (Kämmerer von Hannover) und Klaus Müller (Zimmermann) Quelle: Foto: Wilde

Und auf den Dächern wird mittels Photovoltaikanlage durch Solarzellen aus Sonnenlicht Strom erzeugt (Spitzenleistung: 170 Kilowatt). Und um die Fahrzeugflotte sauber zu machen, gibt es vor Ort zehn Hochdruckreiniger – die haben Anschluss an ein 3000 Liter fassendes Behältnis, wo Regenwasser von den Dächern aufgefangen wird.

Aha-Chef Thomas Schwarz sieht das Projekt als Ausdruck der Verantwortung eines kommunalen Unternehmens gegenüber der Umwelt und findet, dass Aha damit „einen zusätzlichen und nachhaltigen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität in der Region Hannover leistet“.

Von Ralph Hübner

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