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Meine Stadt Hannover: Ab ins Netz auf der IT-Messe Cebit
Hannover Meine Stadt Hannover: Ab ins Netz auf der IT-Messe Cebit
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17:14 19.03.2017
TECHNIK, KEIN WUNDER: Sebastian Ehrhardt ist querschnittsgelähmt, kann dank Roboterhilfe laufen. Quelle: Foto: Vodafone
HANNOVER

Und plötzlich läuft er. Erst der linke Fuß, dann der rechte. Sebastian Ehrhardt läuft durch einen kleinen Bereich des Vodafone-Pavillons auf dem Cebit-Gelände. Das wäre nichts besonders – der 37-Jährige ist allerdings querschnittsgelähmt. Laufen wäre unmöglich für ihn. Eigentlich. Ekso Bionics hat jedoch einen Roboter erschaffen, der eben genau das möglich macht. 200 sind weltweit bereits im Einsatz, elf in Deutschland. Noch nur im Verbund mit einem Therapeuten, hofft die Firma, Ende des Jahres eine Privathaushaltslösung marktreif zu haben.

Dass Vodafone die Technik zeigt, ist kein Zufall. In dem Roboter steckt eine Sim-Karte des Anbieters, wie jede moderne Technik ist das Gerät online – um Daten zu übermitteln und so auch Ungereimtheiten aufzuzeigen.

Die absolute Vernetzung ist weiterhin großes Thema der Cebit. Intel zeigt vor Halle 2 Drohnen, die eine kleine Bohrinsel (Maßstab 1:15) anfliegt. „Sie kann Daten erheben von der Bohrinsel und an die Basis schicken“, erklärt Intel-Sprecherin Monika Lischke. Experten gingen davon aus, dass bis 2020 mehr als 50 Milliarden Geräte – vom Kühlschrank bis zum iPhone – miteinander vernetzt sein werden.

Im Netz ist auch der automatisierte Bus in Halle 13. Die Schweizer Firma PostAuto hat mit der Schweizerischen Post seit vergangenem Sommer mit ihren selbstfahrenden Shuttles mehr als 16 000 Personen befördert – im Testbetrieb in der französischen Stadt Sion. Jetzt drehen die Busse Runden auf der Cebit.

Noch nicht ganz selbstständig: Die Lkw der Firma MAN. Einer steht in Halle 9 – der „Salesforce“-Area. Hier werden Konzepte gezeigt, wie Firmen wie Birkenstock, Vereine wie Schalke 04 und eben MAN clevere Vernetzungskonzepte nutzen können: So warnt die Technik vor uneffizienter Fahrweise – und spart so Geld und schont die Umwelt. Der Chef kann genau zugucken, was sein Fahrer macht. Kann gut sein. Oder auch nicht...

Von Sebastian Scherer

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