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Mehr Breitensport: So soll das neue Vereinszentrum von Hannover 96 an der Stammestraße aussehen. Im November 2018 soll es fertig sein.

Mehr Breitensport: So soll das neue Vereinszentrum von Hannover 96 an der Stammestraße aussehen. Im November 2018 soll es fertig sein.
 © Hannover 96

Bauprojekt

Hannover 96: Startschuss für das neue Vereinszentrum

Hannover 96 will in der Stadt die Nummer eins im Breitensport werden. Möglich werden soll das mit dem neuen Vereinszentrum, für das der Club gestern an der Stammestraße den Grundstein gelegt hat. Im November 2018 soll der zehn Millionen Euro teure Bau fertig sein, in dem 15 Abteilungen unterkommen sollen.

Hannover.  96 baut auf und für den Breitensport: Am Mittwoch hat der Verein an der Stammestraße – in unmittelbarer Nähe zur HDI-Arena – den Grundstein für sein neues, zehn Millionen Euro teures Vereinszentrum gelegt, in dem 15 Abteilungen unterkommen sollen. Ein Projekt, das für 96-Präsident Martin Kind mit einem klaren Ziel verbunden ist: „Wir wollen die Nummert eins im Breitensport werden“, kündigte er an. Den Neubau, der im November 2018 fertig sein soll, sieht er deshalb als „Investition in die Zukunft“ an.

Bisher sind die Abteilungen von Hannover weit über das Stadtgebiet verstreut. An der Stammestraße sollen sie zusammengeführt werden. Dort wird es eine 450 Quadratmeter große Sporthalle geben, eine kleinere mit 160 Quadratmetern, ein 560 Quadratmeter großes Fitnessstudio sowie zwei Sporträume mit je 120 Quadratmetern Größe. Auch eine Gastronomie mit Außenbewirtschaftung ist geplant. Außerdem wird die Geschäftsstelle des Vereins in dem Gebäudekomplex unterkommen.

Wichtige Säule neben dem Profisport

Die Räume an der Clausewitzstraße seien nicht mehr zeitgemäß. Das neue Vereinszentrum werde ein „attraktiver Bau an einem attraktiven Standort“, versprach Kind, der den Breitensport als „zweite wichtige Säule“ neben dem Profifußball sieht. Auch 96-Aufsichtsratchef Valentin Schmidt hält es für wichtig, „den Breitensport zu stärken“. Der Verein trage auch eine gesellschaftlich-soziale Aufgabe. Dieser könne er mit dem neuen Breitensportzentrum an der Stammestraße besser nachkommen.

Oberbürgermeister Stefan Schostok ist davon überzeugt, dass es „ohne Breitensport keinen Spitzensport geben kann“. Er lobte die guten Gespräche mit dem Verein, die auch zu einem „städtebaulich attraktivem Akzent“ geführt hätten, der mit dem Neubau verwirklicht werden soll. Tatsächlich gab es im Vergleich zum ursprünglich vorgestellten Entwurf einige Änderungen. Dieser sah eigentlich im Obergeschoss eine lamellenartige Struktur mit großem 96-Logo darauf vor. Nun kommen die Pläne dezenter daher. Sie orientieren sich stärker am Siloah-Krankenhaus auf der anderen Straßenseite.

Ursprünglicher Entwurf wurde überarbeitet

„Das war nur ein erster Entwurf. Danach sind wir in die Detailplanung gegangen“, erklärte 96-Präsident Kind die Veränderungen am Bau. Es handele sich aber weitgehend noch „um den gleichen Entwurf“. Gebaut würde eine „sehr aufwändige, teure Fassade“, kündigte er an. Die geplanten Kosten von zehn Millionen Euro sollen aber eingehalten werden. „Dabei bleibt es“, versicherte Kind.

Wie langfristig das Projekt an der Stammestraße ausgelegt ist, zeigt auch der Erbbaurechtsvertrag, den die Stadt mit Hannover 96 abgeschlossen hat. Dieser gilt bis 2096, eine unüblich lange Dauer. 96-Chef Kind hat den Blick auch schon über den ersten Bauabschnitt hinaus in die Zukunft gerichtet. Sollte es nötig sein, gibt es auf dem Gelände genügend Platz für einen Erweiterungsbau.

Von Christian Bohnenkamp


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