So sah es am Sonnabend bei der Unwetterzentrale für Niedersachsen aus. Warnstufe Rot steht für Glatteisregen.© Quelle: Unwetterzentrale
Hannover. Samstag soll es zunächst vereinzelt Flocken geben, am Sonntag wird es dann heftiger schneien, sagte Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst am Freitag in Frankfurt. "20 Zentimeter Schnee können durchaus zusammenkommen." Vor allem betroffen sein wird das Viereck zwischen Bremen, Minden, Braunschweig und Lüneburg. Die Temperaturen sollen zwischen 0 und Minus 4 Grad liegen, in westlichen Niedersachsen rund um Osnabrück auch leicht darüber. Tauwetter ist auch am Montag zunächst nicht in Sicht, immerhin könnte dann aber vereinzelt wieder die Sonne ein wenig scheinen.
In der Landeshauptstadt Hannover hat sich der Winterdienst schon auf den Neuschnee eingestellt: Die Streusalz-Lager sind gefüllt. 100 Mitarbeiter stehen auf Abruf bereit, um die Straßen zu räumen, sagte ein Sprecher des Unternehmens aha, das sich in Hannover darum kümmert. "Unsere Lager sind voll mit Salz und Split, wir haben gerade erst wieder aufgefüllt. Der Schnee kann kommen", sagte er. Meteorologe Trippler sagte: "Niedersachsen liegt am Wochenende genau an einer Luftmassengrenze, das ist das Tückische." Generell sei die Rückkehr des Winters kurz vor Frühlingsbeginn im März nichts Ungewöhnliches.
Aktuelle Wetterwarnungen hier bei der Unwetterzentrale
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