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Meine Stadt Gute Chancen für Wasserstadt-Linie
Hannover Meine Stadt Gute Chancen für Wasserstadt-Linie
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00:19 17.10.2015
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Hannover

Bei einer Diskussionsveranstaltung zur Wasserstadt war es zunächst Verkehrsplaner Bernd Künne, der auf „gute Gespräche“ mit der Region Hannover verwies. Diese habe signalisiert, „den Anschluss auch zu bauen, wenn es sich nicht rechnet“.

Kurz darauf war es Stadtbaurat Uwe Bodemann, der die Hoffnung auf einen eigenen Stadtbahnabzweig zur Wasserstadt nährte. Auch er verwies auf Signale der Region, dass diese sich vorstellen könne, den Anschluss zu bauen, „unabhängig von der Wirtschaftlichkeit“. Für Bodemann „ein richtig gutes Pferd, auf das wir setzen können“.

Die Region selbst wollte das gegenüber der NP offiziell nicht bestätigen. Nach Rücksprache mit der Stadt war gestern von einem „Missverständnis“ die Rede. So wie in der Diskussionsrunde formuliert, wollte man offenbar doch nicht verstanden werden. Sprecher Klaus Abelmann bestätigte aber, dass derzeit verschiedene Varianten der Stadtbahnführung zur Wasserstadt überprüft würden. Ein Ergebnis soll bis Jahresende vorliegen.

Kompliziert wird der Bau eines Bahnanschlusses für die Wasserstadt durch die Topografie des Geländes. Abzweigen müsste die Wasserstadt-Linie kurz vor der Schleusenbrücke am Stichkanal, über die die Linie 10 weiter Richtung Ahlem führt. Dort hätte die Wasserstadtbahn zunächst einige Höhenmeter zu bewältigen, bevor sie dann wieder drei Meter Gefälle runter auf das Gelände fahren müsste. Sollte die Linie tatsächlich eines Tages nach Ahlem-Nord geführt werden, müsste sie im Bereich der Wunstorfer Straße erneut einige Höhenmeter bewältigen.

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