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Meine Stadt Gutachter untersucht Aldi-Dach
Hannover Meine Stadt Gutachter untersucht Aldi-Dach
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00:17 04.08.2017
ÜBERBLICK: Ein Gutachter untersuchte am Dienstag erstmals das eingestürzte Aldi-Dach. Quelle: Foto: Dorndorf
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Grasdorf

Plötzlich ging alles ganz schnell: Bereits am Dienstag untersuchte ein Gutachter das eingestürzte Aldi-Dach in Laatzen-Grasdorf. Doch die Unglücksursache ist immer noch unklar.

„Die Behörden hatten aufgrund der unsicheren Witterungslage mit möglichem Regen, Sturm und Gewitter den Gutachtertermin vorgezogen“, teilte Aldi-Sprecher Florian Scholbeck mit. Nach einer ersten Begutachtung sei beschlossen worden, die Ziegel und die Dachfolie noch am Dienstag abzutragen. Damit solle verhindert werden, dass bei einem möglichen Sturm oder Gewitter Teile des Dachs wegfliegen und Anwohner oder Gebäude gefährden.

Scholbeck weiter: „Die Dachkonstruktion bleibt jedoch stehen, um die Ursache des Einsturzes finden zu können.“ Die Mauern des Marktes seien nach Einschätzung des Experten nicht einsturzgefährdet und nahezu unbeschädigt. Bevor der Experte weiter nach der Unglücksursache suchen könne, werde er zunächst Baugenehmigung, Bau- und Prüfpläne studieren.

„In den Jahren 2010 bis 2015 wurden alle Märkte von Aldi-Nord mit Satteldach einer Dachsanierung unterzogen. Jedes Dach wird darüber hinaus regelmäßig einmal im Jahr durch einen Sachverständigen geprüft“, sagte der Unternehmenssprecher. Aufgrund des aktuellen Falls seien alle Regionalgesellschaften von Aldi-Nord zusätzlich angehalten, die gut 1200 Märkte mit Satteldach zeitnah zu überprüfen. In der Region Hannover betreibt Aldi rund 60 Märkte, darunter sind etwa 35 mit Satteldach.

Das Grasdorfer Dach war Samstagabend in den menschenleeren Markt gestürzt – ein Millionenschaden.

Von Andreas Körlin

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