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Meine Stadt Grundstück in Marienwerder soll nach Blindgängern durchsucht werden
Hannover Meine Stadt Grundstück in Marienwerder soll nach Blindgängern durchsucht werden
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13:06 11.03.2018
Die Stadt hat begonnen, das Grundstück zu roden. Quelle: Kutter
Hannover

Die Nachfrage nach Gewerbe-Immobilien ist ungebrochen – deshalb will die Stadt ein rund 35. 000 Quadratmeter großes Grundstück an der Garbsener Landstraße im Wissenschafts- und Technologiepark (Marienwerder) fit für die Vermarktung machen. Für die Fläche wird unter anderem der französische Autozulieferer Faurecia als Interessent gehandelt.

Die Stadt hat am Dienstag damit be­gonnen, rund 200 Bäume zu fällen und Sträucher zu roden. Anschließend soll der Bereich gründlich nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht werden.

Das ist erforderlich, weil dieser als Verdachtsfläche geführt wird. Aufgrund ihrer Größe und weil sich darauf noch Reste von Gebäuden befinden, haben Fachleute empfohlen, diese mit Sonden zu untersuchen. Kritische Punkte, an denen Blindgänger liegen könnten, sollen freigelegt, identifiziert und geborgen werden, teilte die Stadt mit. Ein Bombenfund ist nicht unwahrscheinlich, da das Gebiet schon im Zweiten Weltkrieg Industriestandort war und stark bombardiert wurde.

Mit der Sondierung des Geländes sollen auch Gebäudereste abgerissen werden. Auch der Behelfsparkplatz dort soll verschwinden. Außerdem untersucht die Stadt den Boden nach Altlasten, die aus der früheren Batterieproduktion der Firma Varta auf dem Areal stammen.

Christian Bohnenkamp

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