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SONNEN SICH AN DER LEINE: 
Der grüne Vize-Fraktionschef 
Björn Johnsen (links),
Fraktionschefin Eva-Maria
 Hartmann (Mitte) und 
Vize-Bezirksbürgermeisterin 
Claudia Meier.

SONNEN SICH AN DER LEINE:
Der grüne Vize-Fraktionschef
Björn Johnsen (links),
Fraktionschefin Eva-Maria
Hartmann (Mitte) und
Vize-Bezirksbürgermeisterin
Claudia Meier.© Sackenreuter

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Stadtleben

Grüne wollen in der Leine baden

Wird die Leine zum Badeparadies? Die Grünen im Bezirksrat Döhren-Wülfel setzen sich dafür ein, dass in ihrem Stadtbezirk eine offizielle Flussbadestelle eingerichtet wird.

Hannover. Einen entsprechenden Antrag wollen sie in die kommende Sitzung des Bezirksrates einbringen. „Die Wasserqualität der Leine in unserem Stadtteil ist durchgehend gut“, sagt die grüne Fraktionsvorsitzende Eva-Maria Hartmann. Da sei es naheliegend, eine naturnahe Bademöglichkeit für die Bürger zu schaffen. Wie idyllisch es an der Leine sein kann, stellten Hartmann, Vize-Bezirksbürgermeisterin Claudia Meier und Vize-Fraktionschef Björn Johnsen bereits unter Beweis. Sie nutzten die Sonnenstrahlen der letzten Tage zu einem kleinen Sonnenbad am Fluss.

Ob ihre Idee tatsächlich umgesetzt werden kann, ist allerdings fraglich. Die Stadt verweist darauf, dass die Wasserqualität für Flora und Fauna zwar sehr gut sei, für Badegewässer würden seitens der EU jedoch deutlich strengere Vorgaben gemacht.

Zuständig für die Badegewässerin Hannover und Umland ist die Region. „Bisher gibt es in der Region kein fließendes Gewässer, das auch ein Badegewässer ist. Und wo das Baden nicht ausdrücklich erlaubt ist, da ist es offiziell verboten“, sagt Regionssprecher Nils Meyer.

Dass es in Hannover keine Badestelle an einem Fluss gibt, hat Gründe. „Bei fließenden Gewässern kann sich die Wasserqualität sehr viel kurzfristiger verändern, als das bei stehenden Gewässern der Fall ist“, erklärt Meyer. Insbesondere bei anhaltenden Regenfällen könne sich die Situation schnell ändern, zum Beispiel, weil vom Ufer Hunde- oder Entenkot ins Wasser gespült werde.

Außerdem müsse zunächst der Besitzer oder ein Betreiber der potenziellen Badestelle eine kostenpflichtige Wasseranalyse beantragen.


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