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Meine Stadt Grüne wollen Hannover Google verbieten
Hannover Meine Stadt Grüne wollen Hannover Google verbieten
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13:00 26.03.2010
Die Grünen wollen in der Stadtverwaltung Hannover die Suchmaschine Google durch eine umweltfreundliche Alternative erstezen.
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Hannover. Was wird nicht immer geschimpft über die Internetsuchmaschine Google. Eine Datenkrake sei die Seite, die schamlos Informationen der im Netz surfenden sammelt und für niedere Beweggründe (Geld, Macht) weiterverwertet. Und natürlich denkt mal wieder keiner an die Umwelt. Außer den Grünen.

Deren Ratsfraktion hat jetzt die Stadtverwaltung aufgefordert, Suchanfragen nicht mehr über Google, sondern über die Seite www.znout.org zu schicken. Denn: Googeln ist schlecht für die Umwelt. Eine Suchanfrage verbrauche nicht nur am Rechner zuhause oder am Arbeitsplatz Strom – sondern auch in den 30 Rechenzentren, die Google weltweit betreibt. So gehen pro Suchanfrage etwa vier Wattstunden Strom drauf, bei dessen Herstellung zwei Gramm Kohlenstoffdioxid (CO2) entstehen. Und dass das schädlich ist, wissen dank Klimawandel nicht nur die Grünen. „Ohne Kostenaufwand könnte die Stadtverwaltung so einen nicht unerheblichen Beitrag zum globalen Daten- und Klimaschutz leisten“, sagt die Grüne Maaret Westphely.

Znout nutzt zwar die Suchtechnik von Google. Im Gegensatz zu der kalifornischen Firma kauft Znout aber für jede Suchanfrage CO2-Zertifikate – und gleicht den Schaden damit aus, indem Projekte für erneuerbare Energien unterstützt werden. Das finanziert die Wittenberger Firma – wie Google – über Werbeeinnahmen.

Der städtische Personalmanager Harald Härke zeigte sich gestern überrascht vom Vorschlag, dass Znout von der Stadt genutzt werden soll. Bislang sei es nicht üblich, bestimmte Seiten zur dienstlichen Nutzung vorzuschreiben, sagte er. Möglicherweise müsse bei solchen Vorgaben die Personalvertretung beteiligt werden. Der Gedanke des Umweltschutzes spiele aber auch eine Rolle. Härke: „Wir werden das prüfen.“ seb/wig

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