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Meine Stadt Grüne setzen sich mit ihrem Zweifeld-Hallen-Modell durch
Hannover Meine Stadt Grüne setzen sich mit ihrem Zweifeld-Hallen-Modell durch
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18:30 09.08.2017
IDEENGEBER: Silvia Klingenberg-Pülm und Mark Bindert von der Ratsfraktion der Grünen stellten ihren Vorschlag vor Ort vor. Quelle: Foto. Villegas
Hannover

Das Gremium stimmte damit mehrheitlich dem Änderungsantrag der Grünen zu, den diese erst vergangene Woche vorgestellt hatten (NP berichtete), und dem sich dann auch SPD und FDP anschlossen. Der Verwaltungsentwurf sah neben dem Bau der dreizügigen Grundschule auf dem Gelände südlich des Paracelsusweges nur eine Einfeld-Sporthalle vor. Der Bezirksrat hatte ein Halle von mindestens Zweifeldgröße gefordert, wofür dann allerdings der Bolzplatz hätte weichen müssen.

Der von den Grünen entwickelte Vorschlag sieht vor, das Schulgebäude auf der teils abgesenkten Zweifeld-Sporthalle zu errichten oder die Sporthallen übereinander zu bauen. So bliebe auf dem begrenzten Raum dennoch genügend Platz für den Bolzplatz. Vorsorglich soll bei diesem Bau aber auch möglicher zukünftiger Erweiterungsbedarf mit berücksichtigt werden.

Das ging der CDU nicht weit genug. Sie forderte gleich auf eine Dreifeld-Halle zu setzen – was zu einer Diskussion um vorausschauende Politik und finanzieller Machbarkeit führte.

Die Kosten für den Neubau konnte die Verwaltung zum aktuellen Planungsstand nicht beziffern. Die zusätzlichen Kosten für ein Sportfeld würden aber ungefähr jeweils 2,3 Millionen Euro betragen.

„Fakt ist: Wir haben bereits jetzt zu wenig Sportanlagen im nordöstlichen Bereich“, betonte Kerstin Seitz (CDU). „Wenn wir in fünf Jahren merken, dass wir eine Dreifeld-Halle brauchen, wird das teurer.“

Jens Menge (SPD) konterte, dass für die jetzigen Schülerzahlen eine Einfeld-Halle reichen würde, die Zweifeldhalle also schon für den zukünftigen Bedarf ausgelegt sei: „Wir können nicht einfach spekulativ vorausplanen, sondern nur mit Augenmaß.“ Worauf Lars Pohl (CDU) erwiderte, dass es eben nicht nur um den Bedarf der Schule sondern auch um den der Vereine gehe. Patrick Drenske argumentierte umweltpolitisch: Es sei nicht gerechtfertigt, „über Bedarf Flächen zu zu betonieren.“

Von Andreas Krasselt

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