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Der Aschenbecher am
Braunschweiger Platz ist 
abgerissen worden, überall
liegen Kippen herum.
Die Wand hat auch schon
sauberere Tage gesehen.
Foto: Behrens

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Mehr Sauberkeit

Großreinemachen bei der Üstra

Mehr Sauberkeit in Bahnen, Bussen und U-Bahn-Stationen: Hannoves Verkehrsunternehmen startet im Herbst das große Reinemachen.

Hannover. VON DIRK ALTWIG

Hannover. Im Herbst will die Üstra ein Programm für mehr Sauberkeit in Bussen, Bahnen und Stationen starten. Eine überraschende Maßnahme: Spiegel in Fahrstühlen.

Inzwischen ist jede U-Bahn-Station mit Aufzügen ausgerüstet. Meist Männer missbrauchen die Kabinen allerdings, um dort zu urinieren. „Wo das möglich ist, werden wir Spiegel in den Kabinen anbringen“, sagte gestern Üstra-Sprecher Udo Iwannek, „nach allen Erfahrungen sinken die Hemmungen, sich zu erleichtern, wenn man sich dabei im Spiegel betrachtet.“

Nach Absprache mit der Infrastrukturgesellschaft (Infra), der die Stationen gehören, sollen die Aufzüge auch häufiger gereinigt werden, um unangenehme Gerüche zu beseitigen.

Ihre Busse und Bahnen hat die Üstra ebenfalls auf der Arbeitsliste. Die werden bislang täglich gereinigt, ab Herbst soll es dann noch eine Intensivreinigung für alle Fahrzeuge geben. Dabei sollen beispielsweise auch hartnäckige Gebrauchsspuren entfernt werden, etwa Abrieb von Schuhen. Je nach Bedarf solle die Spezialkur ein- bis zweimal im Jahr wiederholt werden. Iwannek: „Die Fahrzeuge machen dann einen deutlich saubereren Eindruck, wir sind sehr zuversichtlich, dass die Fahrgäste das wahrnehmen werden.“

Bei Tunnel- und oberirdischen Stationen wollen Üstra und Infra jetzt außerdem gezielt nach Bereichen suchen, die sauberer werden müssen. Iwannek begründet das auch mit einer aktuellen Umfrage unter Kunden, bei der 32 deutsche Verkehrsunternehmen verglichen werden. Der Sprecher: „Wir sind bei der Sauberkeit schlechter als der Durchschnitt, das wollen wir nicht.“

Beim sogenannten „ÖPNV-Kundenbarometer 2014“ erreicht die Üstra ansonsten gute Werte. Das Institut TNS Infratest sieht das Unternehmen als drittbesten Anbieter in Deutschland - nur die in Dresden und Münster seien noch besser. Die Üstra punktet unter anderem bei Schnelligkeit, Taktfrequenz und Anschlüssen.

Die Regio-Bus erreichte auch in diesem Jahr bei dem Vergleich die Note zwei. Eine Verbesserung gabs zum Beispiel bei der Pünktlichkeit, weil Fahrpläne nicht so eng gestrickt worden waren. Wieder gut schnitt das Busunternehmen bei „Sauberkeit und Gepflegtheit im Fahrzeug“, „Sicherheit im Fahrzeug - abends“ und „Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt“ ab. Geschäftsführer Georg Martensen: „Ein motivierendes Ergebnis.“


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