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Meine Stadt Greenpeace sammelt Unterschriften für Hambacher Forst
Hannover Meine Stadt Greenpeace sammelt Unterschriften für Hambacher Forst
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00:16 02.10.2018
Fußgängerinnen unterschreiben auf dem Banner von Greenpeace, der zu den Protesten an den Hambacher Forst mitgenommen werden soll. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Der Hambacher Forst ist längst nicht mehr nur in Nordrhein-Westfalen ein Thema. Am Sonnabend sammelten Aktivisten von Greenpeace am Schiller-Denkmal in der Innenstadt Unterschriften für den Erhalt des Waldes in der Nähe von Köln. Der Energiekonzern RWE plant dort die letzten Flächen des Forstes abzuholzen, um nach Braunkohle baggern zu können.

Druck auf Politik erhöhen

„Wir haben im vergangenen Dürre-Sommer gesehen, wozu der Klimawandel führen kann“, sagt Hannovers Greenpeace-Sprecherin Michaela Jacobs. Braunkohle sei der Klima-Killer Nummer Eins, für den der tausende Jahre alte Mischwald nicht zerstört werden dürfe. Jacobs war bereits mehrmals im Hambacher Forst und habe gesehen, wie dort der Protest immer größer werde.

Greenpeace setzt sich für den Erhalt des Hambacher Forstes ein. Quelle: Christian Behrens

„Ich bin erstaunt, wie viele Hannoveraner sich mit dem Thema befasst haben“, sagt Jacobs. Rund 40 Unterschriften sammelte Greenpeace in zwei Stunden, zudem malten einige Passanten –wie auch in anderen 52 Städten – Blätter mit ihrem Namen auf einen Banner. „Wir wollten die Menschen informieren und so den Druck auf die Politik erhöhen“, erklärt Jacobs. Das Banner soll am Sonnabend, 6. Oktober, zu einer Groß-Demonstration an den Hambacher Forst mitgenommen werden.

Busfahrt zur Demo

Auf dem Plakat steht auch der Name von Caroline Scheffler. Sie hielt es für wichtig, die Aktion zu unterstützen: „Wir sehen vor allem in den Städten, wie Wälder fehlen. In Hannover ist das glücklicherweise nicht ganz so schlimm.“

Greenpeace warb zudem für eine Busfahrt der Bürgerinitiative für Umweltschutz zu den Protesten am Hambacher Forst am 6. Oktober. Die Fahrt beginnt um 7 Uhr am Busbahnhof (ZOB) in der Nähe des Hauptbahnhofes und kostet 25 Euro. Zudem ist am 12. Oktober in Hannover eine privat angemeldete Demonstration geplant.

Von Sascha Priesemann

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