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Meine Stadt Goseriede: Postbank-Komplex soll neuem Quartier weichen
Hannover Meine Stadt Goseriede: Postbank-Komplex soll neuem Quartier weichen
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00:17 05.02.2018
BALD GESCHICHTE: Der Komplex des alten Postscheckamtes.   Quelle: Foto: Körner
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HANNOVER

Das alte Postscheckamt an der Ecke Goseriede, Celler Straße soll weichen. Die Stadt will dort ein neues Quartier entstehen lassen. Das geht aus dem Antrag zur Aufstellung eines geänderten Bebauungsplans hervor, der am kommenden Mittwoch im Bauausschuss des Rats beraten werden soll.

Ziel ist, in Einvernehmen mit dem Grundstückseigentümer eine städtebaulich sinnvolle Nachnutzung der 18 700 Quadratmeter großen Fläche vorzubereiten. Die Postbank will laut Verwaltung die bisherige Büronutzung offenbar aufgeben. Die Stadt will dort eine gemischte Nutzung zulassen, zur Hälfte sollen Wohnungen entstehen, davon wiederum 25 Prozent gefördert. Auch die nötige Infrastruktur wie Kita, Hort oder Krippe aber auch Straßen und Wege sollen berücksichtigt werden. Die gewerblichen Flächen könnten für Büros, Dienstleistungen und Einzelhandel genutzt werden, aber auch für kulturelle, soziale, gesundheitliche oder sportliche Einrichtungen. Nur Vergnügungsstätten und Hotels sollen dort keinen Platz finden.

Die Stadt möchte das Areal nach Möglichkeit als „Urbanes Gebiet“ ausweisen lassen. Diese neue Kategorie der Bauordnung ermöglicht eine höhere Bebauungsdichte. So wäre dort dann eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 3 möglich gegenüber der oftmals üblichen 1, was bedeutet, dass die Gesamtfläche der Geschosse dreimal so groß sein dürfte wie die Fläche des Baugrundstücks. Auch die Grundflächenzahl (GRZ) liegt bei einem „Urbanen Gebiet“ mit 0,8 über den üblichen Werten für Wohn- oder auch Mischgebiete. Die Zahl gibt an, wie hoch der Anteil der zu überbauenden Fläche an dem Gesamtgrundstück sein darf. Bei 0,8 wären dies 80 Prozent.

So hält die Verwaltung dort eine vier- bis sechsgeschossige Bauweise für angemessen, wobei sich auch ein Hochpunkt an dem DGB-Hochhaus gegenüber orientieren könnte.

Von Andreas Krasselt

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