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Umgestürzt: Lastzug auf der A 7 bei Großburgwedel© Elsner

Wetter

Glätte-Chaos auf Hannovers Autobahnen

Wegen Glätte ist am Samstag auf der Autobahn 7 zwischen Großburgwedel und Altwarmbüchen ein mit Stückgut beladener Lastwagen umgestürzt. Dadurch seien alle drei Fahrspuren in Richtung Süden blockiert gewesen, teilte ein Polizeisprecher in Hannover mit.

Die Bergung dauerte am Vormittag an. Auch auf der Autobahn 2 kam es am Vormittag zu einem Unfall. In Fahrtrichtung Dortmund habe sich zwischen Hämelerwald und Lehrte-Ost ein Auto überschlagen, sagte der Sprecher. Details waren zunächst nicht bekannt. Wegen der extremen Glätte war die Geschwindigkeit auf der A2 auf Tempo 40 reduziert.

Winter und kein Ende: Schnee und Wind haben auch in der Nacht zum Samstag auf den Straßen zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen geführt. Besonders der Nordosten war, wieder einmal, betroffen, teilten die Behörden mit. Auf den Bundesstraßen 198 und 104 im Osten Mecklenburg- Vorpommerns ging zeitweise nichts mehr. Auf der B198 steckten etwa 50 Lastwagen, viele Autos und ein leerer Bus in Schneeverwehungen fest. Sie konnten nur mit Hilfe einer Schneefräse befreit werden. Nach etwa acht Stunden wurde die Strecke gegen 5.00 Uhr wieder freigegeben. Auf der B104 kamen mehrere Lastwagen vor lauter Schnee nicht mehr weiter.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 9 bei Dessau- Roßlau in Sachsen-Anhalt kamen in der Nacht zum Samstag mindestens drei Menschen ums Leben. Nach Polizeiangaben verletzten sich einige Reisende des dänischen Reisebusses schwer, die genaue Zahl war noch unklar. Die Polizei konnte zunächst nicht sagen, ob die schlechten Wetterbedingungen den Unfall ausgelöst hatten.

Auf der Ostsee-Insel Rügen laufe der Verkehr wieder an, berichtete die Polizei. In Ostvorpommern würden noch Autos geborgen, die ihre Besitzer nachts im Schnee stehen gelassen hatten, wie bei Wusterhusen. Laut Deutscher Bahn AG fallen die Zügen auf den Strecken Neubrandenburg-Güstrow und Rostock-Tessin sowie auf allen Strecken der Usedomer Bäderbahn weiter aus. Es sollten Busse eingesetzt werden.

Bei Unfällen in Thüringen und Bayern kamen vermutlich witterungsbedingt zwei Menschen ums Leben. Auch auf Hessens Straßen herrschte weiter gefährliche Glätte: Zwei Männer wurden am Freitag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Sie stießen frontal mit ihren Autos zusammen. Verschneite und eisglatte Straßen wurden auch in Brandenburg wieder vielen Autofahrern zum Verhängnis. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) Potsdam kündigte für Samstag noch bis zu drei Zentimeter Neuschnee an.

Auch in Nordrhein-Westfalen führten Unfälle zu Sperrungen von Autobahnen. Auf der A4 standen gleich mehrere Lastwagen quer. Ein verunglückter Lkw auf der A2 verlor 700 Liter Diesel, die schnell von einer Schneeschicht überzogen waren. Beide Autobahnen waren mehrere Stunden gesperrt.

120 Streufahrzeuge waren am Samstag auf den Hauptverkehrsstraßen in Hamburg im Einsatz. Dennoch müssten Autofahrer und Fußgänger mit Glätte durch Schnee sowie durch überfrierende Nässe und Schneematsch rechnen, teilte die Stadtreinigung mit. dpa


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