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Meine Stadt "Ghost Bike" ist Mahnmal für tödlichen Fahrradunfall
Hannover Meine Stadt "Ghost Bike" ist Mahnmal für tödlichen Fahrradunfall
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00:15 02.02.2016
Aktivisten haben das weiße Ghost-Bike an der Hildesheimer Straße/Ecke Altenbekener angekettet, um an einen Unfall zu erinnern. Damm Foto: Sielski
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Hannover

Grund der Aktion: Am 14. Januar ist eine Fahrradfahrerin, die geradeaus auf dem Radweg an der Hildesheimer Straße stadteinwärts unterwegs war, von einem Lkw erfasst worden. Dessen Fahrer wollte rechts in den Altenbekener Damm einbiegen und übersah offenbar die Frau. Dann habe er sie "30 bis 40 Meter mitgeschleift, die Radfahrerin hatte keine Chance", schreibt "Critical Mass" in einem Flugblatt. Das Opfer starb noch am Unfallort an den schweren Verletzungen.

Die Aktivisten ketteten das weiße Ghost-Bike am Freitagabend mit einem Schloss an der Unfallstelle an, um an den Unfall zu erinnern - versehen mit einem entsprechenden Info-Schild. Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn "der Radverkehr auf die Fahrbahn, links vom Rechtsabbieger geführt wird, oder wenn der rechtsabbiegende Autoverkehr rot erhält, und für den Verkehr geradeaus grün gegeben wird", heißt es auf dem Flyer weiter. In Hannover stehen nach Angaben der Aktivisten bereits mehrere Ghost-Bikes, unter anderem an der Hamburger Allee.

"Critical Mass" ist eine Bewegung, die ursprünglich aus den USA stammt. "Wir sind eine Gruppe von begeisterten Radfahrern", sagt der Hannoveraner Gerd Reincke (72): "Wir fahren einmal im Monat im Verbund von 15 bis 30 Leuten geschlossen als Radfahrer durch die Stadt. Damit versuchen wir Aufmerksamkeit zu erzeugen, dass Radfahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer auf den von Autos dominierten Straßen sind."

hg

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