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Meine Stadt Gewalttat in Hameln: Woher hat der Täter das Geld?
Hannover Meine Stadt Gewalttat in Hameln: Woher hat der Täter das Geld?
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00:16 03.06.2017
Nurretin B. im Landgericht Hannover.  Quelle: dpa
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 Zwei Stunden verhandelten die Anwälte Mittwoch über das Schmerzensgeld für die Nebenklägerin (28). Dann stand das Ergebnis.

Der Angeklagte Nurettin B. (39) verkauft sein Haus in Eimbeckhausen (Kreis Hameln). Der Wert der Immobilie beträgt laut Schätzungen 125 000 Euro. Zusätzlich muss B. noch seinen schwarzen Passat an das Opfer abtreten. Mit diesem Wagen hatte der Angeklagte sein Opfer durch die Straßen von Hameln geschleift. „Dieses Auto hat einen symbolischen Wert für meine Mandantin“, sagt Anwalt Roman von Alvensleben. Der Wert von etwa 12 000 Euro spiele nur eine untergeordnete Rolle.

Von Alvensleben und Anwalt Raban Funk (vertritt die Interessen des dreijährigen Sohnes) hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Angeklagten gefordert. Funk verglich die Tat von Hameln mit „mittelalterlichen“ Strafritualen und attestierte Nurettin B. ein „krankhaftes Ehrgefühl“. Für seine Mandantin sagte von Alvensleben: „Es ist ihr Wille, allen Frauen zu sagen, seid stark und wehrt Euch.“
 

Von Thomas Nagel

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