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Hannover

Geplatzt: Keine 900 Flüchtlinge in Ex-IBM-Haus

Die Stadt verliert ihre größte geplante Flüchtlingsunterkunft: Wie Oberbürgermeister Stefan Schostok im Verwaltungsausschuss mitteilte, steht der IBM-Bürokomplex an der Laatzener Straße in Bemerode doch nicht zur Verfügung. Die Stadt hatte hier die Unterbringung von bis zu 900 Flüchtlingen geplant.

Hannover. Im Januar hatte ein Investor das zum Verkauf stehende Gebäude der Stadt zur Miete und zur vorübergehenden Nutzung als Flüchtlingsunterkunft für sieben Jahre angeboten. Jetzt offenbar der kurzfristige Rückzug: Der Investor habe nun mitgeteilt, dass der Eigentümer das Gebäude nicht mehr verkaufen, sondern selbst vermarkten wolle, so der Oberbürgermeister weiter. Ärgerlich: Die Stadt wollte schon ab dem Frühjahr erste Flüchtlinge, auch Familien, dort unterbringen.

Angemietet hat die Stadt dafür ein Hotel in Mittelfeld, in dem sie rund 130 Flüchtlingen eine Bleibe verschafft. Alle Räume dort hätten separate Badezimmer, die Sanitärräume seien gemeinschaftlich zu nutzen, teilte die Stadt weiter mit. Vor dem Einzug der Flüchtlinge baue der Vermieter noch einzelne Küchenzeilen in dem dreigeschossigen Hotelbau ein. Die Mietzeit beträgt zehn Jahre.

Wegen dieser Anmietung verzichtet die Stadt auf den Bau einer Modulanlage am Seelhorster Friedhof, die sie stattdessen in Lahe errichtet. Der Modulbau ersetzt die bisherige ehemalige Obdachlosenunterkunft an der Alten Peiner Heerstraße mit 50 Plätzen. In Lahe entstehe eine Unterkunft für bis zu 100 Flüchtlinge, teilte die Stadt außerdem mit.voi


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Hannover in Zahlen

  • Bundesland: Niedersachsen
  • Landkreis: Region Hannover
  • Fläche: 204,14 km²
  • Einwohner: ca. 550.000
  • Bevölkerungsdichte: 2552 Einwohner je km²
  • Postleitzahlen: 30159 - 30669
  • Ortsvorwahl: 0511
  • Kfz-Kennzeichen: H
  • Lage: 52° 22´ N / 9° 43´ O
  • Wirtschaft: Firmendatenbanken
  • int. Flughafenkürzel: HAJ
  • Stadtverwaltung: Trammplatz 2
     30159 Hannover
     Telefon: 0511 168-0
  • Oberbürgermeister: Stefan Schostok