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Meine Stadt Geo 600: Tag der offenen Tür mit den Gravitationswellen
Hannover Meine Stadt Geo 600: Tag der offenen Tür mit den Gravitationswellen
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00:15 03.08.2016
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Sarstedt

Zwischen Weizenfeldern und einer Apfelplantage, rechts die Milchkühe und links Schafe und Ziegen, liegt der Gravitationswellen-Detektor Geo 600. Seine rund 600 Meter langen Arme greifen nach Osten und in den Norden. Laserstrahlen schießen durch den Boden. In einem Vakuum geschützt und von Wissenschaftlern beobachtet, werden Gravitationswellen gemessen.

Am Sonntag, den 31. Juli, veranstalteten die Physiker erstmals seit dem 14. September 2015 (dem Tag, an dem Gravitationswellen zum ersten Mal weltweit direkt gemessen wurden) einen Tag der offenen Tür in ihrer Forschungsstation in Ruthe.

Hunderte Menschen folgten dem Aufruf, wollten wissen was sich in den äußerlich doch eher unscheinbaren Metallcontainern am Stadtrand versteckt. "Mit so vielen Menschen haben wir absolut nicht gerechnet", sagte Danzmann gegenüber der NP. Aber: "Wir genießen diesen Trubel um uns herum mittlerweile total", fügte der Physik-Professor hinzu.

Mittlerweile? Anfangs habe er einfach sein Handy ausgestaltet und seine Mails tagelang nicht mehr gelesen. "Weil einfach zu viel kam." Als sich die anfängliche Euphorie aber ein wenig legte, arrangierte er sich mit den vielen Medienanfragen und beantwortet Fragen jetzt gerne.

Die Chance, ihn zu fragen, nutzen auch viele Besucher des Tags der offenen Tür. Danzmann stand stundenlang Rede und Antwort an einem Stand am Geo 600. "Es ist toll, dass so viele gekommen sind", sagte er zufrieden.

Lesen Sie am 1. August mehr in der Montagsausgabe der NP.

Tobias Welz

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